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Neuanfang beim SC Wörthsee

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Peppi Wittenberger
Josef Wittenberger ist neuer Trainer des SC Wörthsee © Fupa

Zwei Vereins-Urgesteine wollen den SC Wörthsee wieder attraktiv und erfolgreich machen: Josef Wittenberger und Alfons Hauser haben beim Sportclub das Traineramt übernommen.

Wörthsee – Es ist endlich der gewünschte Neuanfang beim SC Wörthsee eingetreten. Nach vielen schwierigen Jahren soll nun endlich Ruhe bei den Fußballern einkehren. Eine positive Nachricht gibt es sportlich schon mal zu vermelden: Nach einem Jahr Pause kann der Sportclub dank insgesamt neun frischer Jugendspieler, die in den Herrenbereich aufgerückt sind, wieder eine zweite Mannschaft in der C-Klasse an den Start bringen. Der neue Trainer Josef Wittenberger, der wie sein Trainerkollege Alfons Hauser ein Urgestein des Vereins ist, freut sich sehr darüber. „Es ist gut für den Verein, dass wir wieder eine zweite Mannschaft haben. Auch wenn das personell irgendwann eng werden könnte“, sagt Wittenberger.

Er und Alfons Hauser werden die beiden Herrenmannschaften betreuen. Wittenberger hat sich die vergangenen Spielzeiten um die Jugendmannschaft gekümmert, Hauser war Torwarttrainer beim SC Weßling. „Wir kennen uns schon sehr lange und haben eine ähnliche Idee, was für einen Fußball wir spielen wollen und was unsere Ziele im Verein angeht“, sagt Wittenberger. Hauptziel ist, wieder mehr Identifikation zu schaffen und den Zuschauern und Spielern an der Etterschlager Straße mit dem Fußball Freude zu bereiten. „Ein tabellarisches Ziel haben wir nicht. Mit dem Spaß und der Freude wird aber sicher auch irgendwann der Erfolg kommen.“

Mit Mike Siersch als technischen Leiter und Max Buchsteiner als neuen Presse- und Stadionsprecher konnte sich der SCW breiter aufstellen. Das alles, so Wittenberger, basiert aber auch auf den Früchten seines Vorgängers Stefan Schick. Der Trainer des SCW schaffte in der Vorsaison mit einem Minikader den Klassenerhalt und sorgte damit dafür, dass Wittenberger und Hauser jetzt eine gute Ausgangslage für die kommende Spielzeit haben. „Ihm gebührt großer Dank, und das wird ihm im Verein auch hoch angerechnet“, so Wittenberger.

In der Vorbereitung ging es für die Mannschaft in ein Trainingslager nach Österreich, und die Testspielergebnisse gegen Hechendorf (1:2) und Herrsching (3:2) sind vielversprechend. „Wir sind zufrieden mit der Vorbereitung, aber freuen uns darauf, dass es jetzt am Sonntag gegen die SG Biburg III endlich losgehen kann“, sagt Wittenberger.

Thomas Okon

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