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Gegen Bernbeuren soll für Oberalting der direkte Klassenerhalt gelingen.

Schwierig, aber nicht unmöglich

Oberalting will kleine Chance auf direkten Klassenerhalt nutzen

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„Die kleine Chance, die wir haben, möchten wir nutzen“, sagt Christian Feicht, Trainer des TSV Oberalting-Seefeld, vor dem Endspiel gegen den TSV Bernbeuren.

Am Samstag um 15 Uhr kommt der Tabellenvierte ins Aubachstadion. Der Seefelder Coach erwartet einiges von den Gästen: „Sie sind eine körperlich starke Mannschaft, die defensiv gut steht und vorne über ausgezeichnete Standards gefährlich wird. Außerdem werden sie dieses Spiel sicher nicht herschenken, das entspricht ihnen nicht.“

Für Oberalting auf Platz elf ist der direkte Klassenerhalt nur dann möglich, wenn die Konkurrenz mitspielt: Neben einem Sieg der Feicht-Elf muss der SC Maisach bei Schlusslicht TSV Landsberg II punkten und der SC Oberweikertshofen II beim SV Mammendorf verlieren. „Die Situation ist schwierig“, meint Feicht. „Allerdings kann ich mir durchaus vorstellen, dass wir das noch packen.“

Nach der 0:4-Pleite bei der FT Jahn Landsberg vor Wochenfrist lag der Fokus für das Trainerteam um Feicht und Rupert Bullinger darauf, die Mannschaft wieder aufzurichten und die Spielfreude zurückzubringen. „Wir haben die Niederlage verarbeitet und wollen jetzt unser hoffentlich letztes Heimspiel der Saison gewinnen“, sagt Feicht. Andererseits ist der Oberaltinger Trainer auch positiv bezüglich einer möglichen Relegation gestimmt: „Falls es für uns nur zu Platz elf reichen sollte, freuen wir uns auf Spiele vor vielen Zuschauern und einer beeindruckenden Kulisse.“

Auf den rotgesperrten Moritz Dreher werden die Seefelder verzichten müssen. Eric Schröter ist angeschlagen. Dennoch ist der Übungsleiter zuversichtlich. „Die Mannschaft weiß, was dieses Spiel für eine Chance ist. Wir werden alles reinhauen, was nur geht“, so Feicht. Die Vorstandschaft des Vereins lud Spieler und Trainer zu einem Mannschaftsabend ein, bei dem sich das Team laut Feicht noch mal voll auf Bernbeuren eingeschworen hat. Jetzt wollten die Spieler zeigen, was in ihnen steckt.  tao

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