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SCPP-Trainer Gebhart beklagt „Seuchensaison“

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Erkältung auskuriert: Stürmer Robin Kergl ist gegen den 1. FC Penzberg wieder einsatzfähig.
Erkältung auskuriert: Stürmer Robin Kergl ist gegen den 1. FC Penzberg wieder einsatzfähig. © Andrea Jaksch

Simon Gebhart, Trainer des Fußball-Bezirksligisten SC Pöcking-Possenhofen, muss auch gegen den 1. FC Penzberg seine Startelf wieder umbauen.

Pöcking – So mancher Trainer könnte da neidisch werden. Mit Maximilian Berwein vermeldete Bezirksligist 1. FC Penzberg zuletzt einen namhaften Neuzugang, der im Abstiegskampf Gold wert ist. „Penzberg hat einfach andere Voraussetzungen als wir, das ist kein Geheimnis“, sagt Simon Gebhart. Beim SC Pöcking-Possenhofen setzen die Verantwortlichen auf das Kollektiv anstatt auf außergewöhnliche Einzelspieler.

„Ich wäre schon glücklich, wenn wir nicht so viele Ausfälle über die gesamte Saison gehabt hätten“, sagt Gebhart. Umso bemerkenswerter ist es, dass seine Mannschaft vor dem Rückspiel am Samstag (14.30 Uhr, Sportanlage Kar-Wald-Straße) bis dato genauso oft verloren hat wie die ambitionierten Penzberger (8). Dennoch trennen beide Teams neun Punkte. Das liegt vor allem an den vielen Unentschieden des SCPP. Mit bereits sechs Punkteteilungen führt das Team diese Wertung der Bezirksliga Süd an. „Es ist bislang eine Seuchensaison“, sagt Gebhart.

Auch gegen Penzberg muss er seine Startelf umbauen, da der zuletzt beim 2:2 gegen Hertha München so starke Routinier Markus Schulz kränkelt und Spielgestalter Simon Forster privat verhindert ist. Immerhin ist Angreifer Robin Kergl nach überstandener Krankheit wieder mit dabei. Verteidiger Ferdinand Jäger war noch unter Woche krank, so dass ein Einsatz fraglich ist. „Wir werden wieder versuchen, aus der Not das Beste zu machen“, sagt Gebhart.

Die Penzberger, gegen die der Sportclub in der Bezirksliga in vier Vergleichen noch nie punkten konnte, haben ihre Krise offenbar überwunden. Zuletzt gelangen Siege gegen Unterpfaffenhofen (2:1) und beim Spitzenteam SV Raisting (3:2). „Wir werden vermutlich auf Kunstrasen spielen. Da kann Penzberg seine spielerische Klasse noch besser ausspielen, das wird eine große Herausforderung für uns“, sagt Gebhart.

Dennoch müssen die Pöckinger Fußballer in den noch ausstehenden zwei Spielen dringend punkten. Bereits jetzt beträgt der Abstand zum letzten Relegationsplatz vier Zähler. „Viel größer darf der Abstand nicht werden. So viele Spiele sind es nach der Winterpause auch nicht mehr, einen großen Rückstand aufzuholen, dürfte schwer werden“, sagt Gebhart. Das schlechteste Szenario für den SCPP wäre, wenn die Saison wegen der hohen Corona-Zahlen abgebrochen werden würde. „Dann müssten wir absteigen, denn bis zur Winterpause werden wir es wohl nicht mehr auf Rang zwölf schaffen“, urteilt Gebhart. Nach dem Match in Penzberg steht noch das Derby gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten MTV Berg auf dem Programm. „Wir nehmen es, wie es kommt. Wir können ja eh nichts daran ändern“, sagt der Pöckinger Trainer in Bezug auf einen erneuten Abbruch.  

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