Respektables Remis

- Starnberg – Der Aufschwung der Freien Turner hält an. Gegen den Aufstiegskandidaten FC Unterföhring erreichten die Bezirksoberliga-Fußballer aus Starnberg ein respektables 1:1 (1:1). Dabei konnten die Platzherren vor allem in der Defensive überzeugen. „Das war ein gerechtes Unentschieden. Mit zehn Punkten aus fünf Spielen haben wir einen sehr zufrieden stellenden Start hingelegt“, freute sich Holger Schmidtke, derzeit im Aufbautraining befindlicher Routinier der Starnberger.

VON TOBIAS HUBER

Nach verhaltener Anfangsphase nutzten die Gäste aus dem Münchener Norden den einzigen gravierenden Schnitzer der Starnberger zum 1:0. Nach eigener Ecke ließen sich die Seelöwen auskontern, wobei vor allem Martin Schmid eine schlechte Figur abgab. Statt FCU-Angreifer Robert Pröschel konsequent anzugreifen, lief Schmid nur als Begleitschutz nebenher -Angelo Hauk sagte Danke und verwertete Pröschels Querpass zur Führung (18.).

Da ein 0:1-Rückstand diese Saison fast schon zum guten Ton bei den Gastgebern gehört, zeigten sich diese auch nur wenig beeindruckt. Eine Flanke von Korbinian Rombach verpasste FT-Regisseur Milan Lapuh per Kopf nur knapp (25.), und FCU-Keeper Manuel Baum parierte einen Freistoß von Luigi Martorana (30.). Fünf Minuten später machte es Starnbergs Italiener besser. Aus halblinker Position schlenzte er den Ball gefühlvoll über die Mauer zum 1:1 ins Netz. "Martorana hat momentan einfach einen

K Zwei Großchancen direkt nach der Pause

Lauf", erkannte FCU-Trainer Erik Becker neidlos an.

"Leider haben wir nach der Pause die Unkonzentriertheiten in der Unterföhringer Defensive nicht zur Führung genutzt", ärgerte sich FT-Coach Joe Albersinger über die zwei Großchancen zu Beginn der zweiten 45 Minuten. Zunächst war FT-Angreifer Thomas Beier frei vor Baum aufgetaucht, konnte diesen aber nicht überwinden (48.). Vier Minuten später köpfte Jan-Philipp Hestermann eine von Lapuh verlängerte Rombach-Ecke aus kurzer Distanz drüber.

Aber auch die Gäste hatten die Riesengelegenheit zum 2:1. Doch Pröschel konnte bei einer Überzahlsituation der Unterföhringer von der Starnberger Verteidigung gerade noch rechtzeitig abgedrängt werden (61.). Danach konzentrierten sich die Freien Turner vor allem auf die Defensive, was bei der Becker-Elf für Ratlosigkeit sorgte. Keine einzige zwingende Chance konnte diese sich erspielen, und dass, obwohl sie einen Angriff nach dem anderen auf das von FT-Torwart Andreas Auzinger gehütete Tor startete. "Die Raumaufteilung meiner Mannschaft war hervorragend", stellte ein glücklicher Albersinger nach dem Schlusspfiff fest.

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