Markus Hartmannsgruber ist bis zur Winterpause Torwart des MTV Berg.
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Markus Hartmannsgruber ist bis zur Winterpause Torwart des MTV Berg.

Ex-Schlussmann des TSV Gilching hilft aus

Keeper Hartmannsgruber spricht über sein Comeback und macht dem MTV Berg Mut

  • VonTobias Huber
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Markus Hartmannsgruber steht wieder zwischen den Pfosten. Der ehemalige Keeper des TSV Gilching folgt dem Ruf seines Ex-Trainers Wolfgang Krebs.

Berg – Es war die Überraschung des vergangenen Fußball-Wochenendes. Markus Hartmannsgruber, der nach der Saison 2018/19 beim TSV Gilching-Argelsried eigentlich seine Schuhe an den Nagel gehängt hatte, tauchte urplötzlich zwischen den Pfosten beim Bezirksligisten MTV Berg auf. „Wenn Wolfgang Krebs aus dem Urlaub anruft, weiß man, dass die Lage ernst ist“, scherzt der 34-Jährige.

Den Torwart und den Trainer der Berger verbindet eine lange gemeinsame Vergangenheit. Krebs und die Verantwortlichen des TSV Gilching holten Hartmannsgruber 2014 vom TuS Geretsried an die Talhofstraße. Dort wurde der Keeper zu einem der Helden beim erstmaligen Aufstieg in die Landesliga. Als Krebs im Sommer 2019 in Gilching aufhörte, war auch für Hartmannsgruber Schluss. „Der Rücken hat einfach nicht mehr mitgespielt“, unterstreicht er. Die Folgen eines Bandscheibenvorfalls zwangen ihn zum Aufhören. „Schweren Herzens“, wie der Polizeibeamte bekennt.

MTV Berg: Torwart Markus Hartmannsgruber hilft bis zur Winterpause aus

Als der inzwischen für Berg tätige Krebs nun nach der Verletzung von Stammtorwart Florian Lerch nach einer Alternative suchte, musste Hartmannsgruber nicht lange überlegen. „Meinem Rücken geht es deutlich besser. Und auch meine Frau hat grünes Licht gegeben“, berichtet er im Gespräch mit dem Starnberger Merkur. Der erfahrene Torwart möchte bis zur Winterpause beim MTV aushelfen. „Danach ist wieder Schluss“, stellt er fest. Bis dahin möchte Hartmannsgruber mit seinen Paraden dazu beitragen, dass Berg den schlechten Saisonstart vergessen macht. „Die Mannschaft hat das Potenzial, zumindest im vorderen Tabellenmittelfeld mitzuspielen“, behauptet der Torwart. Um dorthin zu gelangen, sollte das Team nach Hartmannsgrubers gelungenem Einstand beim 2:0 gegen Neuried endlich auswärts punkten.

Die fünfte Gelegenheit der Runde bietet sich am Sonntag (15.30 Uhr) beim SV Neuperlach München (Bezirkssportanlage an der Bert-Brecht-Allee). Die Münchner wurden in dieser Runde nach einem Jahr Pause wieder in die Süd-Gruppe eingeteilt und zählen zu den Aufstiegskandidaten. Nach vier Partien ohne Sieg ist der SVN aber nur auf Rang acht zu finden. „Mit einer Leistung wie gegen Neuried sollte auf jeden Fall etwas drin sein“, sagt Hartmannsgruber. Sein Einsatz steht aber noch auf der Kippe, da er eventuell am Sonntag arbeiten muss. In diesem Fall würde Youngster Tobias Stingl zum Einsatz kommen. Fraglich sind auch die angeschlagenen Marcel Höhne und Maurus Kalinke. Fabian Kaske und Bernard Crnjak stehen wieder zur Verfügung. (toh)

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