Max Hartmann ist neuer Kapitän des SC Pöcking.
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Max Hartmann ist neuer Kapitän des SC Pöcking.

Max Hartmann läuft für den SCPP nur mit Nasenbeinschutz auf

SC Pöcking-Possenhofen: Der Kapitän mit der Maske

  • VonTobias Empl
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Max Hartmann ist seit dem Beginn der neuen Saison Kapitän des SC Pöcking-Possenhofen. Der 31-jährige Lehrer war zuvor lange für den SC Olching tätig.

Pöcking – Das erste Pflichtspiel, in dem der neue Kapitän Max Hartmann den Fußball-Bezirksligisten SC Pöcking-Possenhofen aufs Feld geführt hatte, verlief mit einer 0:2-Niederlage gegen den SV Neuperlach München nicht nach Plan.

Hartmann ist jedoch optimistisch, dass es am Sonntag beim FC Hertha München besser läuft (14.30 Uhr). „Ich glaube, wir waren im ersten Spiel nicht 0:2 schlechter“, sagt der zentrale Mittelfeldspieler und ergänzt: „Wir müssen so weitermachen wie in der zweiten Hälfte und uns auf unsere Stärken besinnen.“

Trainer Gebhart ist begeistert von seinem neuen Kapitän

Hartmann übernahm das Kapitänsamt zu Saisonbeginn von Christoph Kunert, sein Stellvertreter ist Ferdinand Jäger. „Kuni wollte nicht mehr so viel Verantwortung haben“, berichtet Trainer Simon Gebhart. „Max ist mit seiner Lautstärke und von seiner Position als Kapitän sehr gut geeignet. Es zeichnet ihn aus, wie er mit seinen Mitspielern umgeht und mit welcher Leidenschaft er den Fußball lebt.“

Der 31-jährige Lehrer, der lange für den SC Olching gespielt hatte, war vor gut eineinhalb Jahren in der Winterpause nach Pöcking gewechselt, nachdem er eine Stelle am Starnberger Gymnasium angetreten hatte und in die Gegend gezogen war. „Es ehrt mich, dass ich Kapitän bin, obwohl ich noch nicht so lange da bin“, sagt er.

Im zweiten Spiel nach der Corona-Pause kam der Nasenbeinbruch

Allzu viele Spiele hat Hartmann bisher noch nicht absolvieren können, denn als im Herbst 2020 kurzzeitig Partien möglich waren, zog er sich bereits im zweiten Pflichtspiel nach der Corona-Pause einen Nasenbeinbruch zu. Als er nun im Vorbereitungsspiel beim FC Deisenhofen II erneut einen Schlag auf die Nase abbekam, fürchtete Hartmann bereits den nächsten Nasenbeinbruch. Zum Glück für ihn und sein Team stellte sich die Verletzung zwar nur als Prellung heraus, dennoch entschied er anschließend, nur noch mit Maske auflaufen zu wollen. Da die Krankenkasse die Kosten nicht übernehmen wollte, beteiligten sich sowohl die Mannschaft als auch der Verein daran. „Das zeigt, was das für eine Wahnsinnstruppe ist“, schwärmt Hartmann. Der Pöckinger Spirit begeisterte auch seinen Bruder Josef, der vom SC Maisach ebenfalls zum SCPP wechselte.

Auf den Zusammenhalt dürfte es auch am Sonntag ankommen, denn der SCPP hat mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Noch fraglich ist der Einsatz der angeschlagenen Ferdinand Jäger, Tim Freiwald und Lukas Wannenwetsch.  te

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