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Sucht einen neuen Verein als Cheftrainer: Simon Gebhart vom SC Pöcking.

Pöckinger Co-Trainer will im Sommer Mannschaft übernehmen

Simon Gebhart dürstet es wieder nach der Chefrolle

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Hinter Simon Gebhart liegt ein ereignisreiches Jahr 2019. Erst musste der 30-Jährige das überraschende Aus bei seinem langjährigen Verein MTV Berg verkraften.

Pöcking – Nicht minder überraschend war das neue Engagement des Fußball-Trainers. Gebhart versuchte sich als spielender Co-Trainer bei Bezirksliga-Neuling SC Pöcking-Possenhofen. „Ich wollte nicht mehr in der Hauptverantwortung stehen, der Hausbau war wichtiger“, sagt er. Noch hat das Errichten des Eigenheims nicht begonnen, dennoch möchte sich Gebhart ab Sommer wieder als Chefcoach bewähren. „Das Wichtigste beim Hausbau sind die Planungen davor. Und die sind bis dahin abgeschlossen“, sagt er.

Die Aufgabe in Pöcking mache ihm zwar viel Spaß. „Ich werde bis zum Schluss alles geben, auch als Spieler“, stellt er klar. Aber den ehrgeizigen Inhaber der A-Lizenz dürstet es nach mehr. „Ich hoffe auf eine reizvolle Aufgabe“, sagt der Familienvater.

Luppart von Gebharts Ambitionen nicht überrascht

Pöckings sportlicher Leiter Tobias Luppart, der den Deal im Sommer eingefädelt hatte, war von Gebharts Planungen wenig überrascht. „Es war klar, dass Simon nicht lange in der zweiten Reihe stehen würde“, sagt er. Dennoch erreichten ihn zahlreiche Nachrichten seiner Spieler, die enttäuscht sind. „Simon ist halt einfach ein klasse Typ“, sagt Luppart. Auch Pöckings Cheftrainer Franco Simon preist Gebhart an. „Jeder ambitionierte Verein kann sich glücklich schätzen, so einen Trainer zu bekommen“, sagt Simon. Sowohl menschlich als auch fachlich sei Gebhart „herausragend“. Mit der Frage, wer Gebharts Nachfolger im Sommer werden könnte, beschäftigt sich Simon noch nicht ernsthaft. „Jetzt liegt der Fokus erst mal auf den restlichen Spielen der Saison und unserem großen Ziel, dem Klassenerhalt“, stellt Simon klar. Sich mit dem Ligaerhalt zu verabschieden, ist auch Gebharts Ansinnen. „Es wäre echt schade, wenn wir absteigen würden. Die Mannschaft und besonders die jungen Spieler entwickeln sich richtig gut“, sagt er.  toh

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