Trotz Kniebeschwerden läuft Tim Freiwald (l.) am Sonntag gegen Haidhausen als Innenverteidiger auf.
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Trotz Kniebeschwerden läuft Tim Freiwald (l.) am Sonntag gegen Haidhausen als Innenverteidiger auf.

Freiwald spielt seit seiner Kindheit in Pöcking – Sonntag gegen Haidhausen

Tim Freiwald: Die Konstante beim SC Pöcking-Possenhofen - „Das ist mein Verein“

  • VonTobias Huber
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Der SC Pöcking-Possenhofen trifft am Sonntag auf die SpVgg Haidhausen. Dabei kann sich der SCPP ein weiteres Mal auf seine Konstante Tim Freiwald verlassen.

Pöcking – Es gab viel frischen Wind in den vergangenen Jahren bei den Fußballern des SC Pöcking-Possenhofen. Eine der wenigen Konstanten ist Tim Freiwald. Der 29-Jährige spielt seit frühester Jugend beim Sportclub. Das kann sonst aus seiner Mannschaft nur Ferdinand Jäger von sich behaupten. „Das ist mein Verein“, sagt er.

Langweilig wird es dem Projektmanager im Eventbereich aber nie. Seit dieser Saison darf Freiwald in der Innenverteidigung ran. „Ich bin es ja gewohnt, neue Positionen zu besetzen“, sagt Freiwald. Es könnte alles bestens sein, wenn da nicht die anhaltenden Knieprobleme wären. „Mein Meniskus ist nur noch zu 40 Prozent intakt“, berichtet er. Ein paar Jahre will Freiwald aber noch durchhalten. „Gerade die jungen Spieler brauchen noch Führung“, sagt er. So beißt er nach der Auszeit zuletzt am Sonntag auf die Zähne und wird im Gastspiel bei der SpVgg Haidhausen (Anpfiff 14.30 Uhr auf der Sportanlage St.-Martin-Straße) in die Mannschaft zurückkehren. „Ich bin heiß und will es jetzt einfach wieder probieren. Schlimmer kann es eh nicht mehr werden mit meinem Knie“, so der 29-Jährige.

SC Pöcking-Possenhofen peilt die Trendwende an

Nach zwei 0:3-Niederlagen in Folge wollen die Pöckinger endlich wieder punkten. „Wir können auch nicht nur darauf hoffen, dass wir die Spiele gegen Großhadern und Kosova gewinnen“, spricht Trainer Simon Gebhart Klartext. Allerdings wartet mit Haidhausen ein ganz harter Brocken auf den SCPP. „Das ist auf jeden Fall eine der spielstärksten Mannschaften mit einigen Spielern, die bereits höherklassig gespielt haben“, urteilt Gebhart. Dennoch glaubt er an eine Chance. „Für mich beginnt die Saison erst jetzt so richtig“, sagt der Übungsleiter, der sich für seine erste Saison als Chefcoach am Westufer des Starnberger Sees einen anderen Start gewünscht hätte.

Aber erst jetzt steigt die Trainingsbeteiligung kontinuierlich an. Mit Christoph Kunert (Urlaub) und den beiden verletzten Jäger und Christian McCarthy fehlen am Sonntag jedoch weiter Mitglieder des Mannschaftsrats. Clemens Link wird sich zwar auf die Bank setzen, doch ein Einsatz kommt wohl zu früh. „Er ist für die Stimmung aber ganz wichtig“, sagt Gebhart. Rafail Keil und Mats Dierks sind noch im Urlaub.

Die SpVgg 1906 Haidhausen ist die einzige Mannschaft, die zu Hause ausschließlich auf Kunstrasen spielen kann. „Es wird sicher wieder eine Umstellung, aber gegen Aubing haben wir ja auch auf Kunstrasen gespielt und waren erfolgreich“, konstatiert Gebhart. Auch Freiwald ist optimistisch: „Wir haben zuletzt trotz der Niederlagen in jedem Spiel gut mitgehalten.“  toh

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