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Andreas Staude wird Gilching fehlen.

Schwartling: "Wir haben schon alles erreicht"

TSV Gilching-Argelsried - Stefan Schwartling steckt über beide Ohren in Arbeit. „Die Grillstation muss laufen, der Bierhahn muss offen sein“, nennt der Gilchinger Fußball-Abteilungsleiter die wichtigsten Voraussetzungen vor dem Hinspiel in der ersten Relegationsrunde gegen den Kirchheimer SC. Ein Sieg heute Abend (Anpfiff 19.30?Uhr) im eigenen Stadion an der Talhofstraße gegen den Landesligisten wäre für den TSV-Chef da nur noch die ideale Zugabe. „Wir haben schon alles erreicht“, stellt er klar, „wenn es nichts wird, sind wir auch nicht böse“.

Mit der Vize-Meisterschaft in der Bezirksliga Süd feierten die Gilchinger Fußballer einen ihrer größten Erfolge der Vereinsgeschichte. Den möchte Schwartling ganz besonders Wolfgang Krebs zuschreiben. „Das ist für ihn der verdiente Lohn“, lobt er den Trainer, der seine Mannschaft geschickt durch eine anstrengende Saison navigierte. Wie groß der Einfluss des Übungsleiters auf das Team ist, zeigt, dass bis auf Andreas Staude alle Spieler bereit stehen. Selbst über den Ausfall des urlaubenden Spielmachers scheint noch nicht das letzte Wort gesprochen zu sein. „Vielleicht ist er überraschend doch da“, menetekelt Schwartling.

Krebs ist für jeden Fall gerüstet. Im August fehlte Staude schon einmal für vier Wochen, was sein Team mühelos verkraftete. Schließlich steht mit Mathias Klaas, Sebastian Bootz und Tom Beier eine Mittelfeldreihe parat, die gut aufeinander eingespielt ist. Am Trio aus der Schaltzentrale liegt es, wie der Gegner bearbeitet wird. Schwartling rät jedenfalls, „nicht von der ersten Minute mit Hurra nach vorne zu rennen“.

Allerdings weiß der Abteilungsleiter nicht, wie er die Mannschaft des ehemaligen Löwen-Keepers Michael Hofmann einschätzen soll. Wolfgang Krebs hat zwar Erkundigungen über den Rivalen eingezogen, aber für das Team aus dem Münchner Osten hat sich in Gilching bisher niemand so recht interessiert. „Ich war da noch nie“, sagt Schwartling und zuckt mit den Achseln. Den Kirchheimern wird es wohl nicht anders ergehen. Deshalb fallen Prognosen für das erste Kräftemessen schwer. Schwartling wähnt beide Mannschaften zwar auf Augenhöhe, weiß aber auch, dass der Sportclub über gewisse Erfahrungen und Qualitäten in der Relegation verfügt. Im vergangenen Jahr stoppten die Kirchheimer den Angriff des TSV Grünwald auf die Landesliga. Dessen Schicksal wollen die Gilchinger nicht teilen. Die Bierhähne sollen auch nach dem Spiel noch möglichst lange geöffnet bleiben.

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Quelle: fussball-vorort.de

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