Simons Serie gerissen

- VON TOBIAS HUBER Starnberg - Alexander Simons Serie ist gerissen: Beim 1:1 (0:0) der FT Starnberg 09 gestern beim FC Augsburg II kassierte der Seelöwen-Keeper nach 310 Minuten wieder ein Gegentor in der Fußball-Landesliga Süd. Dennoch war FT-Coach Joe Albersinger mit dem Ergebnis zufrieden. "Die Mannschaft hat alles gegeben", freute er sich.<BR>

<P>Auch mit der Leistung seines Torwarts war Albersinger einverstanden. "Alex hat uns in der ersten Halbzeit vor einem Rückstand bewahrt", erkannte der Trainer. Mit glänzenden Reflexen entschärfte Simon in den ersten 20 Minuten Schüsse von Robert Strauss, Jonathan Kreuzer und Sasa Janic. Doch auch die Freien Turner hielten in der von beiden Seiten sehr offensiv geführten Partie gut mit. Dabei hatten FT-Kapitän Andi Staude, der an FC-Torhüter Rainer Adolf scheiterte (10.), und Florian Stork per Heber (30.) die Gästeführung auf dem Fuß. <P>Drei Minuten nach der Pause folgte die kalte Dusche für die Seelöwen. Eine Freistoßflanke von Janic, den erst der eingewechselte Michael Rauch in den Griff bekam, verlängerte Ajet Abazi, der bereits in der Augsburger Regionalligaelf gestanden hatte, ins Tor. "Da muss Holger Schmidtke ihn mehr stören", kritisierte Albersinger das Verhalten seines Liberos beim Gegentor. <P>Doch der fast schon obligatorische Rückstand schockte die Gäste vom Starnberger See nur kurz. Durch die Einwechslungen von FT-Torjäger Markus Rieger und Rauch bekamen die Starnberger das Spiel immer besser in den Griff. Prompt gelang Andi Staude, "dem besten Spieler auf dem Platz" (Albersinger), mit einem Gewaltschuss von der Strafraumgrenze der Ausgleich (67.). <P>Doch die Freude bei den FT-Akteuren hätte vier Minuten später schon wieder dahin sein können: Der Pfosten rettete bei einem Kopfball von Selcuk Acdemirci für den schon geschlagenen Simon. "Da haben wir Glück gehabt", gab Albersinger zu. Bei Abazis Chance in der 76. Minute war Simon wieder zur Stelle. Die letzten zehn Minuten gehörten den nun seit fünf Spielen ungeschlagenen Seelöwen. Chancen im Minutentakt erspielten sich die Gäste, doch kein Ball fand den Weg ins Augsburger Tor. Vor allem Staudes Versuch übers Tor nach schöner Einzelaktion (84.) missfiel Albersinger: "Er hätte seine Leistung mit dem Siegtor krönen können". <P>Glück hatte Starnbergs Alexander von Moers. Nach einer Attacke gegen Janic kurz vor Schlusshätte er statt Gelb auch die rote Karte sehen können. <P></P>

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