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Auf geht’s zum nächsten Sieg? Der Bezirksliga-Dominator aus Gilching möchte seine Rekordserie auch in Lenggries fortsetzen und den achten Dreier in Folge einfahren.

TSV Gilching

Die Sorgen des Gejagten

21 Tore, 21 Punkte – und dasin sieben Spielen. Die Fußballer des TSV Gilching-Argelsried dominieren die Bezirksliga Süd. Das Rekordteam ist natürlich der Gejagte, was nicht immer einfach ist. Am Samstag möchte der Lenggrieser SC der Erste sein, der den Gilchingern ein Bein stellt.

Die souveräne Tabellenführung hat die Gilchinger Fußballer angreifbar gemacht. „Die werden scharf sein, dass sie uns eine drauf hauen“, rechnet Stefan Schwartling vor der Partie am Samstag (15 Uhr) beim Lenggrieser SC mit Ungemach. Der Abteilungsleiter ist sich ohnehin im Klaren darüber, dass nach dem Startrekord von sieben Siegen in Serie irgendwann die Ernüchterung einziehen wird. „Keine Mannschaft kann alle Spiele in der Liga gewinnen.“

Das kann auch nicht der FC Bayern München, mit dem der bekennende Löwen-Fan seine Mannschaft zunehmend vergleicht. Die starken Leistungen haben dem Team von Trainer Wolfgang Krebs die Herzen der eigenen Fans zufliegen lassen, doch für die Konkurrenz sind sie der Ansporn, den Branchenführer ein Bein zu stellen. „Jeder will derjenige sein, der uns als Erster schlägt“, sagt Schwartling. Er ist sich bewusst, dass sein Team noch mehr gejagt wird als ohnehin schon. Lenggries stellt da keine Ausnahme dar. In der vergangenen Saison sorgte der Sportclub für den ersten richtigen Gilchinger Dämpfer und gewann zu Hause mit 4:3.

Auch im Rückspiel ließ sich der Rivale aus dem Isartal nicht abkochen und trotzte dem TSV ein mehr als verdientes 1:1-Unentschieden ab. In diesem Jahr ist der Ranglistensechste wieder gut gestartet und neben dem Spitzenreiter und dem SC Olching die einzige Mannschaft in der Klasse, die noch unbesiegt ist. „Mir gefallen die“, bekundet Schwartling dem Gegner seine Sympathie, „die spielen richtig kompakt“. Die Lenggrieser Bilanz von 10:6-Toren und elf Punkten braucht die Gilchinger jedoch nicht zu schocken. Mehr zu denken geben dürfte dem Angstgegner schon die Ausbeute des Tabellenersten, der 21:1-Treffer und 21 Punkte vorweisen kann. Zwar fehlen im achten Saisonspiel weiterhin die urlaubenden Stürmer Nick Schnöller und Florian Huber, doch Wolfgang Krebs hat mit Ramon Adofo gleichwertigen Ersatz parat.

Der Angreifer glänzte bisher nicht nur durch seine sieben Saisontore, sondern auch als sichere Anspielstation in der Spitze. Da Quirin Wiedemann inzwischen aus dem Urlaub zurück ist, wird er wohl neben Maximilian Hölzl die Innenverteidigung bilden. Aber welche Akteure Krebs sonst noch aufbietet, bleibt ein gut gehütetes Geheimnis, das selbst Schwartling nicht kennt: „Ich denke nicht, dass er mit der selben Mannschaft spielt wie beim 4:0-Sieg über Pasing.“

Quelle: fussball-vorort.de

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