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Duell der Dauer-Konkurrenten: TV Stockdorf muss zum SC Unterpfaffenhofen II

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Von: Michael Grözinger

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Die Reserve von Unterpfaffenhofen-Germering bittet im Spitzenspiel zum Tanz gegen TV Stockdorf
Die Reserve von Unterpfaffenhofen-Germering bittet im Spitzenspiel zum Tanz gegen TV Stockdorf © Dieter Metzler

Spitzenspiel in der A-Klasse. Der Tabellenzweite SC Unterpfaffenhofen II empfängt den dritten aus Stockdorf. Die zweit beste Offensive empfängt die dritt beste Offensive.

Stockdorf – Seit seinem Abstieg 2018 aus der Kreisklasse in die A-Klasse strebt der TV Stockdorf die Rückkehr nach oben an – mal mehr und mal weniger lautstark. Mittlerweile tummeln sich die Turner das dritte Jahr in Folge in der Spitzengruppe der A-Klasse 2. Die Konkurrenten im Aufstiegskampf sind immer wieder neue Gesichter. Heuer etwa spricht der TSV Hechendorf ein gewichtiges Wörtchen mit, der vor der Saison aus der Staffel 7 in die Staffel 2 wechselte und die Liga aktuell anführt.

Und dann ist da mal wieder die Reserve des SC Unterpfaffenhofen-Germering, neben Stockdorf die einzige Konstante im Aufstiegskampf in den vergangenen Jahren. Am Samstag kommt es in Germering zum direkten Duell des Zweiten mit dem drittplatzierten TVS (12.30 Uhr, Bertha-von-Suttner-Straße) – das einen richtungweisenden Charakter haben kann.

Stockdorfs Coach Korbinian Halmich ist sich der Lage bewusst: „Mit einer Niederlage verabschieden wir uns aus dem Spitzentrio.“ Und die Vorzeichen sind für seine Elf alles andere als rosig. So steckt dem TVS die bittere 2:5-Heimpleite im Derby gegen den TSV Pentenried am Donnerstagabend (siehe Kasten) noch in den Knochen – und in den Köpfen. „So eine hohe Derby-Niederlage vergisst du nicht so schnell. Zumal wir davor zu Hause noch ungeschlagen waren“, sagt Halmich.

TV Stockdorf tut sich schwer gegen Spitzenteams

Noch dazu präsentierten sich die Stockdorfer in den direkten Duellen mit der Aufstiegskonkurrenz in dieser Saison nicht von ihrer besten Seite. Neben Pentenried unterlag Halmichs Team auch dem TSV Gernlinden (0:1). Zumindest Hechendorf konnten die Würmtaler schlagen. Der TVS-Coach sagt trotzdem: „Spitzenspiele konnten wir bislang nicht so gut. Die Mannschaft hat jetzt die Chance, ein anderes Gesicht zu zeigen. Das wäre wünschenswert.“

In den vergangenen Jahren gingen die Duelle mit Unterpfaffenhofen allerdings selten gut aus für den TV Stockdorf. Insbesondere auswärts „haben wir noch nie gut ausgeschaut“, so Halmich, der sich an keinen einzigen Sieg an der Bertha-von-Suttner-Straße erinnern kann; weder als Trainer noch aus seiner Spielerzeit. „Ein 2:2 war der einzige Erfolg.“ Auch diesmal sieht er die Favoritenrolle in Anbetracht aller Umstände beim SCUG, der in dieser Saison zu Hause noch ungeschlagen ist.

Ein enges Rennen um die Aufstiegsplätze

Chancenlos wähnt Halmich seine Stockdorfer freilich nicht. Allein schon aufgrund der Tatsache, dass dieses Jahr „offenbar jeder jeden schlagen kann“. Die Top Sieben der Liga liegen allesamt eng beisammen und feierten in direkten Duellen teils deutliche Siege gegeneinander – und zwar kreuz und quer. „Es ist an der Zeit, dass wir unser Ding durchbringen. Vielleicht einfach mal mit einem dreckigen 1:0-Sieg“, sagt Halmich. Er geht davon aus, dass die Partie auf dem ungeliebten Kunstrasen ausgetragen wird. „Da muss man dann eben auch mal durch“, sagt Halmich.

Der Stockdorfer Coach erwartet in jedem Fall eine Reaktion seiner Mannschaft auf die Derby-Pleite gegen Pentenried. Verzichten muss er in Unterpfaffenhofen auf den gesperrten Tobias Eggerer. Außerdem fallen Moritz Sieblitz, Tobias Wagner und Johannes Weidl aus. (MICHAEL GRÖZINGER)

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