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„Dem Schiedsrichter ist nichts besseres eingefallen“: SVI-Coach nach Handspiel-Entscheidung sauer

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Xaver Scheidl schoss den Siegtreffer.  Foto: FUPA
Xaver Scheidl schoss den Siegtreffer.  Foto: FUPA © SV Inning

Der SV Inning hat die Hinrunde der Kreisklasse 2 mit einem 3:2-Auswärtssieg beim SC Unterpfaffenhofen II abgeschlossen.

Inning – Mit der Ausbeute von neun Zählern aus sieben Spielen können die Inninger zwar nicht unbedingt zufrieden sein, dennoch sieht Trainer Wolfgang Kampinski sein Team auf dem richtigen Weg. „Wir sind zwar nicht so gestartet wie erhofft, aber jetzt werden wir immer mehr zu einer Mannschaft“, sagte Kampinski nach dem Auswärtsspiel.

Er lobte sein Team für den Auftritt: „Mit Kampf und Teamgeist lässt sich einiges bewegen.“ Als fußballerischen Leckerbissen empfand er die Partie allerdings nicht. „Es war ein bisschen hitzig, auch weil der Schiedsrichter das Spiel nicht gut im Griff hatte.“

Nach sieben Minuten brachte der von Jonas Schmid per Steilpass in Szene gesetzte Xaver Scheidl die Gäste in Führung, doch nach gut einer halben Stunde gelang Janik Baricevic der Ausgleich. Zuvor hatte er den Ball laut Kampinski allerdings mit der Hand mitgenommen. „Dem Schiedsrichter ist leider nichts Besseres eingefallen, als den Spieler zu fragen, ob es wirklich Hand war.“ Nach einer feinen Einzelaktion von Leon Heinzlmair geriet sein Team noch vor der Pause in Rückstand (40.). Doch die Inninger gaben nicht auf. Benedikt Schmid rutschte ein Linksschuss über den Schlappen und landete genau im Winkel (71.), und der im Sechzehner freigespielte Inninger Top-Torjäger Scheidl machte mit seinem vierten Saisontreffer die Wende perfekt (74.). Trotz Nachspielzeit ließen sich die Gäste diese Führung nicht nehmen.  (te)

SC Unterpaffenhofen II – SV Inning 2:3 (2:1) Tore: 0:1 Scheidl (7.), 1:1 Baricevic (26.), 1:2 Heinzlmair (40.), 2:2 Schmid (71.), 2:3 Scheidl (74.)

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