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SV Inning: Gute Nachricht für den Kreisklassisten - Sportgelände am Schorn wird erweitert

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Von: Andrea Gräpel

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Die Gemeinde besitzt nun 4,7 Hektar (umrandet) und kann das Sportgelände erweitern.
Die Gemeinde besitzt nun 4,7 Hektar (umrandet) und kann das Sportgelände erweitern. © Gemeinde Inning

Der SV Inning hat Positives zu vermelden: Bürgermeister Walter Bleimaier sichert dem Kreisklassisten Fläche für die Erweiterung des Sportgeländes zu.

Inning - Schon Bürgermeister Werner Röslmair hatte sich die Zähne an Inninger Grundstückseigentümern ausgebissen. Fast schien es, als dass seinen Nachfolger im Amt, Walter Bleimaier, das gleiche Schicksal ereilen sollte. Nach jahrelangen Verhandlungen konnte er nun aber für die Gemeinde ausreichend Fläche sichern, sodass ein lang gehegter Wunsch des SV Innings in Erfüllung geht: Das Sportgelände am Schorn kann erweitert werden. Aktuell gibt es nur einen kleinen, 5700 Quadratmeter großen Wermutstropfen. Vielleicht lässt sich auch dieser noch bereinigen.

„Alles, was kommt, ist besser, als das, was wir haben“, sagt Helmut Gall. Seit diesem Sommer ist er Vorsitzender des Sportvereins mit rund 900 Mitgliedern. In der Fußballabteilung wird von den Jüngsten der G-Jugend bis zu den Herren in zwölf Mannschaften fleißig trainiert. Davon sind neun Mannschaften Kinder und Jugendliche. Abgehalten wird das Training aktuell allerdings an zwei Standorten – am Schorn und auf dem alten, abfallenden Platz am Sportweg. Da es am Schorn keine Flutlichtanlage gibt und teilweise Freitagabends Spiele stattfinden, müssen sich die Inninger auch schon mal in Hechendorf oder Breitbrunn einmieten. Schon lange gibt es deshalb den Wunsch nach einem zweiten Spielfeld am Schorn. Der Unterstützung der Gemeinde konnten sich die Sportler gewiss sein. Quer schießen taten bislang die Grundstückseigentümer.

SV Inning: Acht von neun Grundbesitzern haben verkauft

Röslmair hatte Flächen im südlichen Bereich des Sportgeländes kaufen wollen, biss sich allerdings die Zähne daran aus. Als Bleimaier ihm nachfolgte, verhandelte er im Süden erst weiter. Aber ebenso ohne Erfolg. Als sich im Norden eine Möglichkeit auftat, setzte Bleimaier dort an. Bekanntlich mündeten diese Verhandlungen in eine riesige Enttäuschung. „Die Verhandlungen haben vier Jahre gedauert, wir haben großzügige Angebote gemacht und wurden letztlich doch nur an der Nase herumgeführt“, hatte er im letzten Jahresgespräch mit dem Starnberger Merkur gesagt. Bleimaier musste umdisponieren, landete wieder im Süden – und hatte diesmal Erfolg. Acht von neun Grundbesitzern haben nun verkauft.

Die zur Verfügung stehende Fläche beträgt 4,7 Hektar. Das reicht grundsätzlich aus, um alle Sportanlagen unterzubringen. Wie berichtet, müssen auch Tennisplätze und Beach-Volleyballplatz verlegt werden, weil an ihrem aktuellen Standort ein großer Supermarkt gebaut werden soll. „Wie aber aus dem Plan unschwer zu erkennen ist, können die beiden benötigten Fußballplätze so nicht untergebracht werden“, sagt Bleimaier. Eine Erweiterung wäre zwar möglich, aber nur nach Norden, wobei die Schornstraße dann verschwenkt werden müsste. Der Aufwand wäre ungleich größer und kostspieliger. „Deswegen wäre es so wichtig, die Restfläche noch zu erwerben“, sagt der Bürgermeister.

Es geht um 5700 Quadratmeter. „Keine 15 Meter breit“, sagt Gall. Aber mitten drin im Sportgelände, dabei könne kein Landwirt mit dem Streifen etwas anfangen. Der Vereinsvorsitzende ist zwar um jede Lösung froh, aber die große inklusive Streifen „wäre traumhaft“ und sei angesichts der vielen Kinder und Jugendlichen im Verein auch eine Lösung für die Zukunft. (Andrea Gräpel)

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