Artistische Flugeinlage: Die Tutzinger Anton Müller, Patrick Greinwald und Leopold Dillmann (v.l.) bestaunen den Fallrückzieher von Erlings Stefan Wohlmut.
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Artistische Flugeinlage: Die Tutzinger Anton Müller, Patrick Greinwald und Leopold Dillmann (v.l.) bestaunen den Fallrückzieher von Erlings Stefan Wohlmut.

A-KLASSE 5 - Höhenrain II verliert deutlich

TSV Erling: Zweifelhafter Elfmeter beschert schmeichelhaften Sieg

  • VonRedaktion Starnberg
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In der A-Klasse 5 gab es erneut spannende Spiele mit zahlreichen Tore zu beobachten.

Es war eine rassige Begegnung zwischen dem TSV Erling-Andechs und dem TSV Tutzing. Die favorisierten Andechser waren allerdings zu Beginn der Partie dem hohen Angriffspressing der Tutzinger ausgesetzt. Tutzings Chefcoach Christian Mandlmeier gefiel, was ihm seine Mannschaft präsentierte: „Wir haben es von Anfang an gut gemacht und haben den Erlingern keinen Platz gelassen.“ So kam es zu einem klaren Übergewicht der Gäste, während sich der Favorit in der ersten Halbzeit nur mit langen Bällen zu helfen wusste. Nach rund einer halben Stunde kam es, wie es kommen musste. Die Tutzinger erzielten die hochverdiente Führung durch Lukas Beekmann. Auch nach dem Treffer blieb das Bild auf dem Erlinger Platz das gleiche. Die Gastgeber ließen Tutzing viel Platz, während die Gäste weiterhin munter attackierten. Es blieb allerdings beim 0:1 zur Pause. „Wir hatten einiges zu klären in der Halbzeit“, sagte Erlings Abteilungsleiter Thomas Wandinger.

Und seine Mannschaft reagierte auch nach Wiederanpfiff. Allerdings gab es auch kräftige Hilfe des Schiedsrichters. „Ein äußerst zweifelhafter Elfmeter“, wie sogar Wandinger selbst zugab, brachte dem TSV Erling den Ausgleich durch Martin Erras. Tutzings Trainer Mandlmeier war außer sich: „So eine Elferentscheidung habe ich noch nie gesehen.“ Es war nun eine ausgeglichene Partie, die nach 75 Minuten den schmeichelhaften Erlinger Siegtreffer durch Manuel Öhler als Schlusspunkt hatte. Tutzing rannte an, aber Erling brachte das Spiel über die Zeit.


SV Bernried – FSV Höhenrain II 6:0 (1:0) Tore: 1:0 N. Dolderer (22.), 2:0 Rebasch (58.), 3:0 N. Dolderer (64.), 4:0 Zink (72.), 5:0 Roesler (82.), 6:0 Ischwang (86./FE)

Drei Punkte aus fünf Spielen mit einer Tordifferenz von 3:21 Toren. Der FSV Höhenrain II knüpfte auch im Gastspiel beim SV Bernried an seine bisher – milde gesagt – ausbaufähige Saison an. Mit 0:6 wurden die FSV-Fußballer von den Bernriedern heimgeschickt. Dabei begann die Höhenrainer Reserve zunächst gar nicht schlecht. „Wir haben es Bernried am Anfang schon schwer gemacht“, sagte Feirer. Das 1:0 der Gastgeber durch Nicolas Dolderer hatte sich allerdings schon etwas abgezeichnet. Anschließend entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem beide Mannschaften ihre Chancen hatten. „Wir hätten auch zum Ausgleich kommen können“, so Feirer. Bis zur 58. Minute war alles offen, ehe Matthias Rebasch das 2:0 (58.) für Bernried erzielte. „Danach hat sich die Mannschaft hängen lassen“, sagte der Trainer. „Das war in dem Ausmaß inakzeptabel.“ Weitere Treffer von Dolderer, Marlon Zink, Daniel Roesler und Benedikt Ischwang sorgten am Ende für eine herbe Klatsche der FSV-Reserve, die nun zwei äußerst wichtige Spiele gegen den Vorletzten Polling II und den Letzten Marnbach erwartet.


MTV Berg II – SG Schäftlarn/B. 1:4 (1:0) Tore: 1:0 Pfluger (8.), 1:1 Dippel (49./FE), 1:2 Fischer (55.), 1:3 Kupper (65.), 1:4 Fischer (81.)

Der Fehlstart der Reserve des MTV Berg ist besiegelt. Dabei begann die Partie gegen die SG Schäftlarn/Baierbrunn zunächst verheißungsvoll für die Mannschaft von Trainer Djoko Kalaba. Nach acht Minuten traf Samuel Pfluger für die Berger zur Führung. Auch in der Folge war die MTV-Reserve die bessere Mannschaft gegen die physisch starke Spielgemeinschaft. „Wir haben den Ball gut laufen lassen und hatten das Spiel absolut unter Kontrolle“, sagte Kalaba. Allerdings kam nach rund einer halben Stunde ein Knick in die Partie, und Schäftlarn wurde stärker. Dennoch retteten die Berger die Führung in die Pause. Nach der Halbzeit ging es allerdings Schlag auf Schlag. „Es waren wieder einmal die individuellen Fehler, die uns Punkte kosten“, ärgerte sich Kalaba. Seine Mannschaft verursachte einen absolut vermeidbaren Elfmeter, der zum 1:1 durch Lorenz Dippel führte. Ein Doppelpack von Daniel Fischer und ein Treffer von Simon Kupper sorgten am Ende für die 1:4-Niederlage der Berger. „Wir müssen klarer in unseren Aktionen werden. Wir verkaufen uns unter Wert“, schimpft der MTV-Trainer.
MTV Dießen – TSV Pähl 5:2 (1:2) Tore: 0:1 März (13.), 0:2 Kugler (27.), 1:2 V. Vetter (37.), 2:2 Kusche (55.), 3:2 Verhülsdonk (81.), 4:2 V. Vetter (87.), 5:2 Ropers (90.)

Der MTV Dießen hatte am Sonntag wie schon in der Vorwoche gegen Königsdorf mit der Effizienz des Gegners zu kämpfen. Mit den ersten beiden Torschüssen erzielte der TSV Pähl bei seinem Gastspiel in Dießen zwei Tore und ging somit wie aus dem Nichts in Führung. Dießen machte das Spiel in der ersten Halbzeit, aber Pähl traf doppelt durch Leander März und Florian Kugler. „Ich hoffe, dass wir das in den nächsten Spielen ändern können“, sagte Ropers. Das 1:2 vor der Pause für den MTV durch Vincent Vetter war allerdings enorm wichtig für die Moral des Teams. Nach der Halbzeit war es laut dem Spielertrainer der Dießener „ein Spiel auf ein Tor“, wenngleich Pähl eine Großchance zum 3:1 vergab. Die Treffern zum 2:2 und 3:2 für Dießen fielen durch „kontroverse Schiedsrichterentscheidungen“, wie sich Ropers ausdrückte. Er selbst hatte nicht den besten Blick auf die Szenen, sagte aber: „Aus Pähler Sicht war es sicher unglücklich, dass zweimal für uns und gegen sie entschieden wurde.“ Nach den Treffern von Antonin Kusche und Jan Verhülsdonk machten Vincent Vetter und Philipp Ropers den Deckel drauf.  (Thomas Okon)

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