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Zwei Spiele Sperre brummte das Sportgericht Rotsünder Marvin Fauth (r.) auf. 

16 Punkte zum Klassenerhalt

TSV Gilching-Angelsried unter Zugzwang

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Nach zwei Niederlagen zum Jahresauftakt nimmt der Druck auf den TSV Gilching- Argelsried zu. Am Sonntag erwarten die Landesliga- Fußballer um 15 Uhr den punktgleichen BCF Wolfratshausen zum Abstiegsderby-Kracher.

Stefan Schwartling, seines Zeichens Fußball-Abteilungsleiter des TSV Gilching-Argelsried, ist ein Mensch, der gerne Klartext spricht. Dementsprechend deutlich ist seine Ansage vor dem eminent wichtigen Heimspiel am Sonntag um 15 Uhr gegen den BCF Wolfratshausen, der wie der TSV zwei Zähler vor den ersten beiden Abstiegsrelegationsplätzen herumdümpelt. „Die nächsten vier Partien werden ganz wichtig. Wenn die Spieler in der Landesliga bleiben wollen, dürfen sie da nicht verlieren“, sagt Schwartling. „Sonst haben sie es auch nicht verdient, drin zu bleiben“, legt er nach.

Der Abteilungsleiter vermutet, dass für den sicheren Klassenerhalt in dieser Saison mit vielen ungefähr gleichstarken Mannschaften 43 Punkte benötigt werden. „Wir müssen also noch mindestens 16 holen“, sagt Schwartling. Zeit dafür haben die Gilchinger zehn Begegnungen. Sie sollten am besten also schon gegen den Nachbarn aus Wolfratshausen am Sonntag auf eigenem Kunstrasen anfangen.

Der Bayernliga-Absteiger aus dem Nachbarlandkreis tut sich nach einem Umbruch im vergangenen Sommer auch eine Liga tiefer schwer. Vor einer Woche reichte es trotz langer Führung nicht zu einem Heimsieg gegen den FC Kempten, der sich beim 1:1 einen späten Punkt erkämpfte. Im Hinspiel setzten sich die Gilchinger beim BCF mit 2:1 durch und beendeten damals eine Niederlagenserie. Dies könnte ein gutes Omen sein. Die Leistungen zuletzt machen Schwartling Mut. „Wir hätten statt null auch vier Punkte holen können“, meint der Abteilungsleiter mit Blick auf die Duelle gegen Kempten (1:3) und in Neuburg (0:1).

Zuschauen muss am Sonntag Marvin Fauth, der nach seiner roten Karte am vergangenen Wochenende vom Sportgericht für zwei Spiele gesperrt wurde. Gute Nachrichten gibt es dagegen von Ramon Adofo. „Es geht ihm wieder besser, und er wird wohl nächste Woche ins Training einsteigen“, teilt Schwartling mit. Bis der Torjäger aber wieder ins Geschehen eingreifen kann, wird es noch einige Zeit dauern. Die Gilchinger Offensivabteilung um Nick Schnöller und Murat Ersoy muss es also weiterhin ohne Adofo richten. Bei nur einem Treffer aus den vergangenen beiden Partien hat der abstiegsbedrohte TSV in diesem Bereich starken Nachholbedarf.

Denn immer können sich die Gilchinger nicht darauf verlassen, dass die Abstiegskonkurrenz wie am vergangenen Wochenende kräftig Federn lässt. Besonders überraschend war das klare 0:4 des 1. FC Garmisch-Partenkirchen beim abgeschlagenen Schlusslicht SC Oberweikertshofen. Schwartling hofft auf weitere Großtaten des SCO, am besten bereits am Samstag bei der zwei Punkte hinter Gilching rangierenden SpVgg Kaufbeuren. „Wir haben ja schon beide Spiele gegen Oberweikertshofen gewonnen. Und wenn die uns noch überholen, dann sollten wir eh besser die Sportart wechseln“, spricht Schwartling in gewohnter Manier Klartext.

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