Überraschende Neuerung: Für den TSV Gilching um Florian Huber könnte es ein verändertes Ligamodell geben.
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Überraschende Neuerung: Für den TSV Gilching um Florian Huber könnte es ein verändertes Ligamodell geben.

Neues Spielmodell in der Landesliga?

TSV Gilching-Argelsried: Keine Lust auf die neue Spielform in der Landesliga

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  • Rudi Stallein
  • Tobias Huber
  • Michael Grözinger
    Michael Grözinger

Der BFV Stimmt über ein neues Spielsystem in der Landesliga Südwest ab. Der TSV Gilching-Argelsried hält derweil wenig von der neuen Variante.

Gilching – Fußball-Landesligist TSV Gilching-Argelsried hat bereits mit der Saison-Vorbereitung begonnen. Ende Juli steht in der Südwest-Staffel der erste Spieltag an. Aber in welcher Form die kommende Saison über die Bühne geht, ist noch nicht entschieden: In allen Landesligen in Bayern steht ein neues Spielmodell zur Abstimmung – ähnlich dem Pilotprojekt, das im Kreis Zugspitze ab übernächster Saison von der Kreisliga abwärts in allen Klassen gespielt werden soll.

„Variante eins ist die herkömmliche: 18 Mannschaften, 34 Spieltage mit Hin- und Rückspiel“, erläutert Stefan Schneider, beim Bayerischen Fußball-Verband (BFV) für den Spielbetrieb der Landesliga Südwest zuständig. „Bei Variante zwei gibt es zwei Gruppen à neun Mannschaften, regional gegliedert“, fährt er fort. Diese neun Teams sollen im Sommer und Herbst mit Hin- und Rückspielen Platzierungen ausspielen. Die ersten Vier beider Gruppen würden im Frühjahr „zusammengeschmissen“, um eine Meisterrunde auszuspielen. Die restlichen zehn müssten in eine Qualifikationsrunde, aus der sich die Absteiger ergäben, so Schneider.

Gilchings Abteilungsleiter Stefan Schwartling hält wenig von der neuen Spielform. Daher votierte der TSV bei der Abstimmung auch für die bisherige Variante mit 18 Mannschaften. Das Ergebnis der Umfrage dürfte zeitnah bekannt gegeben werden, bis gestern konnten die Vereine ihre Stimme abgeben. Die Rechnung ist dann einfach: Das Modell, das mehr Zustimmung erfährt, wird umgesetzt. Die einfache Mehrheit genügt.  

(Michael Grözinger/Tobias Huber/Rudi Stallein)

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