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Am Ende deutlich: Jonas Engelhardt (l.) und Gilching unterlagen Bayernliga-Spitzenreiter Pipinsried 0:5. 

Landesligist versagt bei Testspielen

Derbe Testspiel-Pleiten! TSV Gilching kassiert 13 Gegentore

Die Landesliga-Fußballer des TSV Gilching-Argelsried haben am Wochenende ihre Grenzen deutlich aufgezeigt bekommen, als es gegen den FC Pipinsried und den SE Freising ging.

Landesliga

Die Landesliga-Fußballer des TSV Gilching-Argelsried haben am Wochenende ihre Grenzen deutlich aufgezeigt bekommen. Sowohl im Heimspiel gegen Bayernliga-Tabellenführer FC Pipinsried am Samstag (0:5) als auch am Sonntag bei Landesliga-Spitzenteam SE Freising (0:8) setzte es derbe Testspiel-Pleiten. „Ich werde aber nicht draufhauen, denn ich weiß das ganz gut einzuordnen“, sagte Gilchings Trainer Peter Schmidt. Gegen Pipinsried hielten seine Spieler über weite Strecken überraschend gut mit, versiebten jedoch einige klare Chancen. „Zwei Tore hätten wir mindestens machen müssen“, konstatierte Abteilungsleiter Stefan Schwartling. In der Anfangsphase scheiterte Marvin Fauth freistehend am Pfosten. Auch seine Offensivkollegen machten es nicht besser. Maximilian Hölzl, der in der ersten Halbzeit überraschend als Sturmspitze agierte, setzte den Ball bei seinem Alleingang aufs Tor am linken Pfosten vorbei. Pipinsried erhöhte erst gegen Ende der ersten Halbzeit den Druck und ging prompt in Führung. Nach der Pause ließen die Kräfte beim TSV nach, und der FCP baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Dennoch hätte mindestens ein Treffer für Gilching fallen müssen. Der TSV erlebte zudem noch einen Schreckmoment: Innenverteidiger Lucas Häusler verletzte sich Mitte der zweiten Halbzeit am Bein, wo sich eine dicke Beule bildete. „Ich denke aber nicht, dass es allzu schlimm ist. Er konnte ja schon wieder gehen“, sagte Schmidt. Ein ähnliches Bild wie bei der samstäglichen Leistung bot sich am Sonntag in Freising. Diesmal waren die Gilchinger jedoch von Beginn an nicht präsent und kassierten drei schnelle Gegentreffer. Danach waren sie besser in der Partie. Ab der 70. Minute waren die Kräfte endgültig dahin, und der Gastgeber traf im Fünf-Minuten-Takt. Schmidt: „Wir hatten viele nicht fitte und junge Spieler auf dem Platz.“  

Bezirkslig

Dieser Test ist noch zu früh gekommen: Die Bezirksliga-Fußballer des MTV Berg kamen am Samstag mit 0:9 (0:4) zu Hause gegen den TuS Holzkirchen unter die Räder. Nur zwei Tage nach dem Trainingsauftakt präsentierten sich die Berger in der Vorbereitungsbegegnung gegen den Landesligisten sehr fehleranfällig. Bereits nach 27 Minuten lagen sie mit 0:4 im Hintertreffen. Auch die Offensive war noch nicht im Bilde. Marcel Höhne und Tim Kayser vergaben große Chancen. Die Gäste agierten zielstrebiger und legten nach der Pause noch fünf Treffer nach. „Einige Leistungsträger waren nicht auf der Höhe“, sagte Bergs Trainer Wolfgang Krebs. „Aber wir haben ja noch Zeit.“ Am Dienstag will es seine Elf besser machen. Die Berger erwarten um 19.30 Uhr den Nord-Bezirksligisten SV Sulzemoos.  toh

Der SC Pöcking-Possenhofen muss weiter auf das erste Erfolgserlebnis in der Wintervorbereitung warten. Statt eines Siegs gab es für die Bezirksliga-Fußballer am Wochenende in beiden Testpartien deutliche Niederlagen, wobei vor allem das 1:5 (0:2) am Samstag beim TSV Peiting überraschte. „Ich spiele nicht mehr gegen die“, scherzte SCPP-Coach Franco Simon nach der Abfuhr gegen die eine Klasse tiefer in der Kreisliga angesiedelten Gastgeber. Bereits in der vergangenen Saison hatte der Sportclub beide Partien gegen die TSV-Fußballer verloren. Diesmal begannen die Pöckinger stark, ließen aber nach einer Viertelstunde deutlich nach. „Der Rest des Spiels war einfach schrecklich“, konstatierte Simon. Routinier Markus Schulz verschoss nach dem Seitenwechsel sogar einen Foulelfmeter. Beim Stand von 0:4 war Mats Dierks vom Elfmeterpunkt erfolgreicher und sorgte zumindest für den Ehrentreffer (74.). Am Sonntag kassierten die Pöckinger ein 0:4 (0:2) auf eigenem Kunstrasen gegen den VfB Forstinning. Der Tabellenzweite der Bezirksliga Ost präsentierte sich über weite Strecken spielbestimmend, profitierte bei seinen Treffern aber meist von großen Schnitzern in der SCPP-Defensive. So kassierten die Hausherren das 0:1 nach einer eigenen Ecke, ließen sich dabei zu einfach übertölpeln. „Man merkt einfach, dass es für einige doch noch zu schnell geht“, sagte Simon, der in beiden Begegnungen fleißig experimentierte.  toh

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