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Fussball, Landesliga Südost, FC Deisenhofen - ESV Freilassing

Vor Partie gegen Olching

Stefan Schwartling stärkt dem Trainer Schmidt den Rücken

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Gilching – Wenn sich Fußball-Trainer eine sportliche Führung wünschen dürften, würden sie wohl Stefan Schwartling wählen. Der Abteilungsleiter des TSV Gilching-Argelsried hat in seiner bisherigen Amtszeit von knapp zehn Jahren noch keinem Übungsleiter den Laufpass gegeben.

„Ich mag das einfach nicht, dass immer der Coach schuld sein soll“, sagt Schwartling. Selbst wenn es nicht so läuft, bleibt er ruhig. So hat Peter Schmidt in seiner ersten Amtszeit an der Talhofstraße nichts zu befürchten. „Von mir aus kann er gerne auch zehn Jahre bleiben so wie sein Vorgänger Wolfgang Krebs“, stellt Schwartling fest.

Beim Nachbarn SC Olching sehen die Verantwortlichen das anders und haben sich ausgerechnet vor dem Derby-Rückspiel am Sonntag um 15 Uhr in der Gilchinger Audeering-Arena (Talhofstraße) von ihrem ebenfalls erst im Sommer angestellten Coach Simon Kaltenbach getrennt. Schmidt schmeckt das aus zwei Gründen gar nicht. „Unsere Spielvorbereitung unter der Woche war quasi für die Katz“, ärgert er sich. Andererseits missfallen ihm die zuletzt stark zunehmenden Trainerentlassungen auch im Amateurfußball. „Für mich orientieren sich da zu viele am Profibereich“, bemängelt Schmidt.

Dabei wäre rein sportlich schon genügend Brisanz in der Partie. Beide Vereine waren zuletzt von Erfolgserlebnissen nicht gerade gesegnet. Von den letzten elf Begegnungen konnten sie jeweils nur eine gewinnen. Beim SCO liegt dieser Sieg bereits sieben Spiele zurück. In der Tabelle weisen die Gilchinger fünf Zähler mehr auf als die auf einem Abstiegs-Relegationsrang liegenden Nachbarn. „Ich erwarte ein intensives Kampfspiel auf tiefem Boden. Ich glaube nicht, dass beide Mannschaften das Spiel zu elft beenden werden“, sagt Schmidt. Von einem Umzug auf den Kunstrasen hält der TSV-Trainer nichts. „Ich finde ein Spiel auf Naturrasen fairer, zumal Olching gar nicht die Möglichkeit hat, auf Kunstrasen zu trainieren“, erläutert er.

Einer der Gewinner unter Schmidt ist Jonas Engelhardt. Der 19-Jährige durfte nach einigen Kurzeinsätzen am vergangenen Samstag in Gundelfingen (0:2) zum ersten Mal von Beginn an ran. „Er hat seine Sache als Rechtsverteidiger auswärts beim Tabellenführer sehr gut gemacht, deshalb darf er auch gegen Olching ran“, sagt Schmidt. Auch sonst wird es wohl keine großen Änderungen in der Startelf geben. „Im Hinspiel haben wir ganz gut gespielt. Ich hoffe, die Mannschaft kann daran anknüpfen“, sagt Schmidt mit Erinnerung an das 3:1, das ihm den ersten Dreier als TSV-Coach bescherte. Geht es nach Schwartling, kommen zu den bisher sechs Siegen noch einige dazu.  toh

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