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Alles im Griff hatte Weßlings Keeper Johannes Urban (l.). In dieser Szene kann Innings Christian Baumgärtner (r.), verfolgt von Christian Schnell, ihn nicht überwinden.

Innings Trainer Ritzer mit Teamleistung unzufrieden 

„Wir haben ganz vorne nichts zu suchen“ - SV Inning geht gegen Weßling spät K.O.

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Beim Duell zwischen dem SV Inning und dem SC Weßling siegten die Gäste am Ende spät, aber verdient. 

SV Inning – SC Weßling 0:1 (0:0)

Tor: 0:1 Hegetusch (82.)

Christian Ritzer ist eigentlich ein Kämpfer vor dem Herrn. Niemals würde es dem Trainer des SV Inning in den Sinn kommen, frühzeitig aufzustecken. Aber nach der 0:1-Pleite gegen den SC Weßling unterschrieb der Coach die Kapitulationserklärung seines Teams. „Wir haben ganz vorne nichts zu suchen“, stellte Ritzer nach der vierten Saisonniederlage gegen eines der beiden Spitzenteams fest. Mit einem Sieg über den Sportclub wären die Inninger bis auf drei Punkte an dem Landkreis-Rivalen dran gewesen. Nach der Pleite beträgt der Abstand nun jedoch neun Zähler, was in den sieben ausstehenden Partien nur mehr schwer einzuholen sein wird. Während Ritzer in sich ging, freute sich Florian Schober offen über den Erfolg seines Teams. „Man hat von der Drucksituation nichts gemerkt“, sagte der Weßlinger Übungsleiter, der stolz auf die Mentalität war, mit der seine Elf zu Werke schritt. Spätestens in der zweiten Hälfte wurde der Tabellenzweite in seinen Aktionen immer sicherer und ging in der Schlussphase folgerichtig in Führung. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß war Robin Wächter nicht zu halten. Seine Hereingabe traf Felix Hegetusch zwar nicht optimal, doch der Ball hoppelte trotzdem über die Linie. Schober räumte jedoch ein, „dass beide Mannschaften das Spiel hätten gewinnen können“. Der Sportclub verzeichnete durch Basti Erlacher noch einen Schuss an den Innenpfosten, doch der Ball sprang wieder ins Feld zurück. Außerdem haderten die Gäste mit Schiedsrichter Bastian Frühholz, der nach einem Foul an Wächter im Strafraum weiterlaufen ließ. Es war eine von vielen umstrittenen Entscheidungen des Referees. Auf der anderen Seite hatten Xaver Scheidl und Daniel Leitmeier Pech mit ihren Schüssen, mit denen sie jeweils nur die Latte trafen. „Unter dem Strich war es ein typisches 0:0-Spiel“, stellte Ritzer fest. Doch da hatte Hegetusch etwas dagegen. „Das Tor lag in der Luft“, meinte Schober. Man habe den Treffer schon schmecken können.

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