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Künftig in mehreren Funktionen: Maximilian Kalus wird zusammen mit Marco Hiry nicht nur als Trainer, sondern auch als Manager und Organisator im Einsatz sein.

Thomas Dötsch wechselte zum TSV 1860 

1. FC Penzberg: Mit Trainerduo in die neue Futsal-Saison

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In der vergangenen Saison schaffte der FC Penzberg unter Thomas Dötsch den Aufstieg in die Futsal-Regionalliga. Da Dötsch nicht mehr in Amt und Würden ist, mussten sich die Penzberger einen neuen Trainer suchen. Diese Aufgabe werden sich künftig zwei Spieler teilen.

VON ROLAND HALMEL

Penzberg – Noch läuft die Freiluftsaison beim FC Penzberg auf vollen Touren. Das letzte Punktspiel dieses Jahres gegen den Landkreiskonkurrenten SV Raisting ist auf 23. November angesetzt. Mehrere Akteure des Bezirksligisten sind fortan einer Doppelbelastung ausgesetzt, denn seit vergangener Woche ist der FCP aber auch wieder in der Halle aktiv. Das Penzberger Futsal-Team, das im ersten Jahr im Punktspielbetrieb auf Anhieb den Titel in der Bayernliga holte und damit den Aufstieg in die Regionalliga schaffte, eröffnete mit einem Doppelpack die Saison.

Was das Personal betrifft, hat sich einiges getan. Coach Thomas Dötsch, der als Antreiber und großer Verfechter des Futsals gilt, ist nach seinem unfreiwilligen Abschied beim FC Penzberg auch nicht mehr für die Futsal-Mannschaft des Vereins verantwortlich. Dötsch steht inzwischen beim Futsal-Team des TSV 1860 München an der Seitenlinie. Für ihn übernahm bei den Penzbergern ein Spielerduo die Verantwortung: Maximilian Kalus und Marco Hiry sind zusammen Trainer, Manager und Organisatoren im Futsalbetrieb des FCP. Auch auf dem Spielfeld gab es einige Veränderungen. Unter anderem Jean-Luca Dötsch und Andrej Skoro wechselten zu den Münchener Löwen. Dafür kamen mit Maximilian Feigl, Felix Habersetzer (beide ASV Habach) und Manuel Pratz (TSV Murnau) drei technisch versierte Spieler aus der Region zum Regionalliga-Aufsteiger. Auf dem Papier umfasst der Kader der Penzberger damit 26 Spieler, von denen aber ein Großteil während der Freiluftsaison nicht zur Verfügung steht.

Deswegen trat der FCP bei seinen ersten beiden Spielen auch nur mit einer Mini-Besetzung an. „Wir hatten auch keinen gelernten Torwart dabei“, berichtete Kalus nach den Spielen bei Wackersdorf Futsal und zu Hause gegen den TSV Neuried. In Wackersdorf, das in der vergangenen Saison Platz vier in der Regionalliga belegte, unterlagen die Penzberger knapp mit 5:6. Gegen Neuried erreichten die Penzberger ein 4:4-Unentschieden. „Gegen die abgezockten Wackersdorfer haben wir uns mit nur zwei Auswechselspielern sehr gut geschlagen“, bilanzierte Kalus, der in dieser Partie als Torhüter fungierte. Die Tore für die Penzberger erzielten Samir Neziri, Sandu Poplacean, Manuel Pratz und Fazlican Verep. Hinzu kam ein Eigentor der Wackersdorfer.

Im Heimspiel gegen den TSV Neuried, der als Siebter gerade noch den Verbleib in der Regionalliga schaffte, lag der FCP zwischendurch schon mit 3:1 in Front. Am Ende trennten sich beide Teams unentschieden, nicht zuletzt, weil Kalus sieben Sekunden vor dem Ende einen Zehn-Meter-Freischuss vergab. „Wir hatten keine gute Chancenverwertung und waren vor dem Tor nicht abgeklärt genug“, urteilte Kalus. Die Treffer für die Gastgeber, bei denen diesmal Christian Wiedenhofer im Tor stand, markierten Neziri, Verep, Kalus und Suheil Amadodin.

Das nächste Spiel in der insgesamt zehn Mannschaften umfassenden Regionalliga, die die Penzberger unter anderem nach Stuttgart und Frankfurt führen wird, steht an diesem Samstag, 19. Oktober, beim Gehörlosen SV Karlsruhe auf dem Programm. Ihr nächstes Heimspiel in der Wellenbadhalle tragen die Penzberger am Samstag, 2. November, gegen GO Rhein-Main Futsal aus. „Wir wollen noch einen Torwart holen und sind derzeit auch in Gesprächen“, berichtet Kalus. Er hofft, dass der Klub bis dahin seine Probleme auf der Torhüterposition gelöst hat.

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