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Diesmal gab es kein Vorbeikommen: Im Gegensatz zur Pokal-Vorrunde, als die Penzberger (hier Samir Neziri im grünen Trikot) einen 22:4-Kantersieg feierten, gingen sie gegen 1860 München diesmal leer aus. 

Niederlage im Futsal-Finale

„Löwen“ sind eine Nummer zu groß für den 1. FC Penzberg

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Aus dem Double wurde es nichts: Nach dem Gewinn der Meisterschaft in der Futsal-Bayernliga kommt beim FC Penzberg keine weitere Trophäe hinzu.

Penzberg – Im Endspiel um den Verbandspokal zog der FCP gegen die Münchener „Löwen“ den kürzeren. Das im Rahmen der „Fußballiade“ in Landshut ausgetragene Endspiel verloren die Mannen von Coach Thomas Dötsch am Ende deutlich mit 3:7 (0:1).

„Das war ein super Spiel, das auch zu unseren Gunsten hätte enden können, da wir viele Chancen liegen lassen haben“ berichtete Dötsch. Letztlich sei die Niederlage aber nicht unverdient gewesen, „weil die Sechziger deutlich stärker waren als bei unserem Sieg im Gruppenspiel“, so Dötsch weiter. Laut Auskunft des Penzberger Trainers „stellten die Münchener die Räume gut zu. „Dadurch haben wir uns sehr schwer getan, auch weil es an der Laufbereitschaft gefehlt hat“, bekannte Dötsch, der zudem nicht seine stärkste Besetzung aufbieten konnte. Unter anderem fehlte auch Franz Fischer, der beim UEFA Regions Cup ebenfalls in Landshut weilte. „Der Nationaltrainer der Auswahl hat ihm aber die Teilnahme verboten, obwohl der im letzten Spiel wegen Gelbsperre gefehlt hätte. Das ist schon traurig“, so Dötsch, der von dieser Maßnahme alles andere als angetan war.

Sein Team gestaltete die erste Hälfte vor über 200 Zuschauern in der Landshuter „Sparda-Bank Sporthalle“ weitgehend ausgeglichen. Nach vier Minuten gerieten die Penzberger in Rückstand. Danach rannten sie dem Ausgleich vergeblich hinterher. Kurz nach dem Wechsel wuchs der Rückstand durch ein Eigentor von FCP-Keeper David Salcher auf 0:2 an (25.). Samir Azizi brachte die Dötsch-Truppe, die kurz davor Nachwuchsmann Samir Neziri mit Gelb-Rot verloren hatte (28.), auf 1:2 heran (30.). Die Freude über den Anschlusstreffer währte aber nur kurz, denn die „Löwen“ stellten durch einen verwandelten Sechsmeter (31.) den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her (31.). Die Antwort der Penzberger ließ aber nicht lange auf sich warten. Mit einem Doppelschlag von Benedikt Buchner (31.) und Maximilian Kalus (34.) schafften sie den 3:3-Ausgleich. „Da dachten wir, es geht was. Aber leider sind uns dann ein paar individuelle Fehler unterlaufen“, bedauerte Dötsch.

Die Münchener bestraften diese Unzulänglichkeiten ebenfalls mit zwei schnellen Treffern zum 4:3 (36.) und 5:3 (38.) zum 3:5. Als sich Azizi wegen einer Undiszipliniertheit – er schoss einen „Löwen“-Spieler beim Anstoß an, obwohl der Ball noch nicht freigegeben war – gleich im Anschluss die rote Karte einhandelte (40.), war die Partie gelaufen. Die zwei Strafstoßtreffer der Münchener in der letzten Minute waren daher allenfalls noch für die Statistik interessant.  rh

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