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Harter Kampf: Im jüngsten Heimspiel gegen Oberweikertshofen lagen die Penzberger (in grünen Trikots, hier Maximilian Panholzer, re., und Hannes Huber) mit 0:2 zurück, ehe sie eine erfolgreiche Aufholjagd starteten. 

Nächste Gelegenheit gegen SC Unterpfaffenhofen-Germering

1. FC Penzberg will im sechsten Spiel mal wieder in Führung gehen

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Der FC Penzberg ist in der Bezirksliga Süd noch ungeschlagen. Dabei lag das Team von Interimstrainer Sepp Siegert in allen fünf Partien zunächst zurück. 

VON ROLAND HALMEL

Penzberg – Siegert hätte daher nichts dagegen, wenn seine Mannschaft im Heimspiel gegen den SC Unterpfaffenhofen-Germering zur Abwechslung mal in Führung geht. Drei Spiele gegen Mannschaften aus dem Top fünf warten das den FC Penzberg in den nächsten drei Wochen. „Dann wissen wir, wo wir stehen“, so die Einschätzung von Interimscoach Sepp Siegert vor den Duellen gegen SC Unterpfaffenhofen-Germering, den TSV Brunnthal und den MTV Berg. Den Anfang macht das Heimspiel an diesem Samstag gegen die Unterpfaffenhofener. „Ein starker Gegner, der über eine sehr disziplinierte Mannschaft verfügt“, so Siegert.

Er hat großen Respekt vor dem derzeitigen Tabellenfünften, gegen den es in der vergangenen Saison einen 1:0-Auswärtserfolg und ein 2:2 im heimischen Nonnenwaldstadion gab. In dieser Saison legte der SCU mit drei Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage einen recht guten Start hin. Personell hat sich beim letztjährigen Aufsteiger, der mit Platz sechs in der Saison 2018/19 durchaus zu überzeugen wusste, nicht viel getan. Sechs Abgängen stehen sechs Neuzugänge gegenüber. Auffällig beim SCU ist, dass er mit bislang sechs Treffern zu den weniger torgefährlichen Teams der Bezirksliga Süd zählt. Die Abwehr steht dagegen mit fünf Gegentoren recht stabil.

„Das wird wieder ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben werden“, mutmaßt Siegert, dessen noch ungeschlagenes Team die Turbulenzen rund um die Trennung von Trainer Thomas Dötsch in der vergangenen Woche gut überstanden hat. „Die Stimmung ist gut, und die Jungs haben auch gut trainiert“, berichtet Siegert, der sich in dieser Saison bis dato vor allem auf die Comeback-Qualitäten seiner Mannschaft verlassen kann. In allen fünf Spielen lagen die Penzberger bisher hinten. Am Ende gingen sie aber nie leer aus. „Eine Führung wäre auch mal ganz schön, wobei letztlich das Ergebnis entscheidend ist“, hofft Siegert auf den zweiten Heimsieg im erst zweiten Heimspiel. Personell kann er auf den gleichen Kader bauen, der zuletzt gegen Oberweikertshofen mit 3:2 gewann. „Es wird auch keine großen Änderungen geben“, so Siegert.

Zum Spiel

Anstoß: Samstag, 15.30 Uhr, Nonnenwaldstadion an der Karl-Wald-Straße in Penzberg

FC Penzberg: Salcher – Hiry, Wirtl, Wiedenhofer, Buchner, Siegert, Huber, Panholzer, Poplacean, Krämer, M. Kalus/Himmelstoß, Sabir Neziri, Dzambas, Samir Neziri, Simic, Verep, Vogel (TW)

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