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Der erste Sieg ist perfekt: Die Pollinger jubeln nach dem Treffer zum 4:3.

Mammendorf kassiert zwei späte Treffer

4:3 – SV Polling dreht irre Partie in der Nachspielzeit

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Es war ein „Finale Furioso“: Bis in die Nachspielzeit lag der SV Polling im Heimspiel gegen den SV Mammendorf zurück, um dann mit einem Doppelschlag die Wende zu erzwingen und mit 4:3 (1:0) den ersten Saisonsieg einzufahren.

Polling„Das war glücklich, letztendlich wäre ein Unentschieden gerecht gewesen“, sagte SVP-Coach Marco Pröbstl. Gleichzeitig lobte er die Moral seiner Truppe, die bis zum Schluss nicht aufgab und so Geburtstagskind Matthias Schuster – der Torhüter zeigte eine starke Leistung – ein besonderes Geschenk bescherte. Der Erfolg war teuer erkauft, da Lukas Schimpl und Philipp Schöttl jeweils nach einem harten Foul verletzt vom Platz mussten. Die Pollinger kamen gegen die Mammendorfer nur schwer in Tritt. „Wir mussten uns erst einmal auf sie einstellen“, so Pröbstl. Bei vier guten Chancen des SVM (7., 16., 18., 25.) verhinderte Schuster mit Glück und Geschick den möglichen Rückstand. Effektiver zeigten sich die Hausherren, die nach der Trinkpause die erste Möglichkeit, zur Führung nutzten: Michael Schleicher schloss einen Konter über die rechte Seite zum 1:0 (37.) ab. Der Treffer wirkte für die Hausherren befreiend. Sebastian Gößl (42.) und Schimpl (43.) hatten weitere Chancen.

Gleich nach dem Wiederanpfiff fiel der Ausgleich: Nachdem Schuster mit einem SVM-Spieler zusammengeprallt war, hatte Philipp Gröbl freie Bahn zum 1:1 (49.). Die Pollinger zeigten sich davon unbeeindruckt. In der Folge drängten sie auf den Führungstreffer. Nach einem wegen Abseits nicht gegebenen Tores und einer ausgelassenen Großchance von Hannes Schimpl (55.) profitierte Max Hensel beim 2:1 (65.) von einem dicken Patzer des SVM-Keeper, der sich den Ball abluchsen ließ. Die Freude über die Führung währte aber nur kurz. Eine Nachlässigkeit der Pollinger Abwehr nutzte Johannes Eberle (72.) zum 2:2. Wenig später verursachte Michael Schöttl einen Strafstoß, den Max Fried zum 2:3 (78.) verwertete. In der Nachspielzeit erzielte Philipp Schöttl per Kopf den Ausgleich (90+2.). Anschließend senste ihn Eberle von hinten um, was dem Mammendorfer Rot (90+4.) einbrachte. Den anschließenden Freistoß versenkte Michael Schwinghammer (90+8.) im Nachschuss zum 4:3-Siegtreffer.  rh

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