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Zweifacher Torschütze gegen Dießen: SVH-Kapitän Christian Schuster

A-Klasse 5: kompakt

Christian Schuster doppelt für SV Haunshofen bei irrem Sieg gegen den MTV Dießen

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    Stefan Schnürer
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Die Partien der A-Klasse 5 im Überblick.

SV Haunshofen - MTV Dießen 5:3

Tore: 1:0 (19.) Schuster, 1:1 (21.) König, 2:1 (23.) A. Steigenberger (Elfmeter), 3:1 (25.) Schuster, 3:2 (44.) Schranner, 3:3 (61.) Vetter, 4:3 (68.) K. Steigenberger, 5:3 (90.+2) A. Steigenberger. Schiedsrichter: Uwe Melzer (SV Polling). Zuschauer: 150.

Den Begriff „Spitzenspiel“ hatte diese Partie laut Haunshofens Spielertrainer Korbinian Steigenberger in jedem Fall verdient: „Das war eine gute Leistung von beiden Mannschaften.“ Mit diesem Erfolg verteidigten die Haunshofener die Tabellenspitze, Dießen fiel durch das 3:5 auf Rang drei zurück. Von gegenseitigem Abtasten hielten beide Kontrahenten nichts, sie legten munter los. Nach 25 Minuten waren bereits vier Treffer gefallen – drei für Haunshofen, einer für Dießen. Trotz des Zwei.Tore-Rückstands ließen sich die Gäste nicht entmutigen. Noch vor der Pause verkürzten sie auf 2:3, nach einer Stunde gelang ihnen der Ausgleich. Schließlich war es Spielertrainer Korbinian Steigenberger höchstselbst, der die Platzherren mit dem 4:3 wieder auf die Siegerstraße brachte. Danach traf Haunshofen den Pfosten, Dießen die Latte. Dieses Topspiel war erst entschieden, als Andreas Steigenberger in der Nachspielzeit einen Elfmeter zum 5:3 verwandelte.   

TSV Schäftlarn - SV Bernried 5:3

Tore: 1:0 (5.) Mayer, 2:0 (55.) Tyroller, 2:1 (57.) Ghazi, 2:2 (58.) Schaffer, 3:2 (61.) Kupper, 4:2 (81.) Mayer, 4:3 (90.+2) Ghazi, 5:3 (90.+4) Mayer. Schiedsrichter: Mario Ebenroth (DJK Waldram). Zuschauer: 45.

Obwohl die Bernrieder das Spiel dominierten, mussten sie sich geschlagen geben. „Es war eines unseren besseren Spiele. Wir hätten einen Punkt verdient gehabt“, resümierte SV-Coach Josef Effner. Dabei standen sich die Bernrieder allerdings selbst im Weg. Nur wenige Minuten nach Anpfiff führte ein Fehlpass der Gäste SV zur Führung der Gastgeber. Obwohl Bernried laut Effner gut aus der Pause kam, musste seine Mannschaft auch das 0:2 hinnehmen. Danach schien es aber so, als könne Bernried das Spiel noch drehen. Ali Ghazi und Tobias Schaffer glichen binnen weniger Minuten zum 2:2 aus. Nach einem individuellen Fehler wurde die Effner-Elf ausgekontert – 2:3. In der Schlussphase legte Schäftlarn erhöhte Schäftlarn auf 4:2 nach, ehe Ghazi in der Nachspielzeit den Anschlusstreffer erzielte. Den Schlusspunkt aber setzten die Gastgeber mit dem 5:3. „Wir waren die bessere Mannschaft. Aber bei so vielen individuellen Fehlern hat man den Sieg nicht verdient“, ärgerte sich Effner über den unglücklichen Spielverlauf.   

FC Seeshaupt - TSV Tutzing 2:2

Tore: 1:0 (18.) Höcherl, 2:0 (41.) Pöttgen, 2:1 (49.) Ester, 2:2 (73.) Klettke. Schiedsrichter: Walter Hendlmeier (FT Starnberg 09). Zuschauer: 80.

Seeshaupt gab den Sieg in der zweiten Spielhälfte aus der Hand. Maximilian Höcherl und Mathias Pöttgen sorgten mit ihren Treffern zunächst für eine 2:0-Pausenführung. „In der zweiten Halbzeit haben wir den Faden verloren“, berichtete Seeshaupts Pressesprecher Mathias Pöttgen. Die Gastgeber gewannen kaum noch einen Zweikampf. Tutzing nutzte die Nachlässigkeit des FC und erzielte den Anschlusstreffer. Wegen eines Fouls an Fabian Brückl bekam Seeshaupt einen Elfmeter zugesprochen. Die Chance auf das 3:1 blieb ungenutzt. Stattdessen traf Tutzing zum 2:2-Ausgleich. „Wir hätten auch als Verlierer vom Platz gehen können“, zog Pöttgen mit Verweis auf die zweite Halbzeit Bilanz.   

Tore: 1:0 (30.) O. Weindel (Elfmeter), 2:0 (35.) Caci (Eigentor), 3:0 (40.) Uhl, 3:1 (42.) Stowasser, 4:1 (70.) Uhl. Schiedsrichter: Hanspeter Rötzer (ASV Habach). Zuschauer: 80.

„Das 4:1 war für uns auf jeden Fall verdient“, berichtete Wielenbachs Trainer Martin Fendt. Seine Mannschaft rückte mit diesem Erfolg auf den zweiten Platz vor. Die erste halbe Stunde agierten die Gastgeber unsicher. „Der Elfmeter hat uns dann natürlich in die Karten gespielt“, so Fendt über das 1:0 von Oliver Weindel. Peißenberg sorgte unfreiwillig mit einem Eigentor nach einer scharfen Hereingabe des SV für das 2:0. In der Schlussphase der ersten Hälfte traf Maximilan Uhl zum 3:0, ehe Christoph Stowasser nach einer Ecke auf 1:3 verkürzte. „Das Gegentor war unnötig. Das darf so auch nicht passieren“, ärgerte sich Fendt. Im zweiten Durchgang verlief das Spiel ausgeglichener. Uhl traf zum zweiten Mal zum 4:1-Endstand.

Peißenbergs Trainer konnte seinem Team keine allzu großen Vorwürfe machen: „Die Burschen haben sich gut reingehängt.“ In der Anfangsphase fehlte den Gästen das nötige Glück im Abschluss – „mal wieder“, so Wandinger. Der Strafstoß zum 0:1 war aus seiner Sicht unberechtigt: „Es war eine Berührung da, aber für einen Elfer war’s zu wenig.“ Der Treffer zum 1:0 sei der Knackpunkt in der Partie gewesen.   

SV Unterhausen - TSV Pähl 1:3

Tore: 1:0 (4.) Krolo, 1:1 (45.) Lepsa, 1:2 (55.) Greiner, 1:3 (87.) Muhsal. Schiedsrichter: Stefan Rießenberger (SC Pöcking-P.). Zuschauer: 140.

Das Spiel gegen Tabellenschlusslicht Unterhausen war alles andere als ein Selbstläufer für die Pähler. „In der ersten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft“, berichtete der Unterhausener Vorsitzende Steffen Kruger. Bartul Mateo Krolo brachte die Gastgeber früh in Führung. „Danach hatte Unterhausen einige Riesenchancen. Da haben wir dann Glück gehabt, dass sie die nicht gemacht haben“, berichtete Pähls Abteilungsleiter Alfred Greiner. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang Darius Lepsa der Ausgleich. Dieser Treffer war laut Greiner der Knackpunkt im Spiel. In Durchgang zwei war Pähl von Anfang an präsent. Wolfgang Greiner nutzte eine Konterchance zur Pähler Führung. In der Folge trat Unterhausen laut Kruger offensiver auf, der Ausgleich gelang den Hausherren aber nicht. Stattdessen nutze Christian Muhsal einen Fehler in der Unterhausener Verteidigung und erhöhte auf 3:1 für Pähl. „Unterm Strich war’s ein verdienter Sieg“, bilanzierte Greiner.   

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