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Nachbarduell unter Flutlicht: Habachs Tobias Habersetzer (links) im Zweikampf mit Antdorfs Aleks Simic (2.v.l.). daneben die beiden Antdorfer Deniz Coban und Uesame Yerli. Ganz rechts Habachs Martin Leiß.

1:2-Niederlage für den ASV

Antdorf kämpft, Habach dominiert und gewinnt knapp

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Derbys haben ihre eigenen Gesetze? Nicht immer. Im Duell zwischen dem ASV Antdorf und dem ASV Habach wurden die Gäste ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen mit 2:1 (1:0).

Am Jubelkreis mit anschließendem Umherhüpfen nahm Habachs Trainer Martin Wagner nicht teil. Er nahm einen Schluck aus einer Trinkflasche und beobachtete das Treiben seiner Spieler. Dass er sich allerdings sehr über das 2:1 (1:0) beim ASV Antdorf freute, war seinem Lächeln zu entnehmen. „Es war ein sehr überzeugender Sieg – eines der besten Spiele, die wir abgeliefert haben“, sagte Wagner. Speziell in der ersten halben Stunde „waren wir sehr ballsicher. Es macht Spaß zuzuschauen“. Der Grund für den Höhenflug der Habacher liegt laut Wagner im Zustand des Kaders: „Wir haben zurzeit 16 gute Leute. Man kann sich auf alle verlassen.“ Ein Beispiel dafür lieferte Peter Diepold: Der rutschte überraschend in die Startelf, und machte seine Sache hervorragend.

Die Antdorfer hingegen sind derzeit, durch Verletzungen und Rotsperren, personell arg gebeutelt. Unter anderem fehlte die komplette Innenverteidigung. Trainer Jürgen Staiger hatte daher nicht wirklich mit einer Sensation gerechnet. „Man sieht, dass Habach derzeit sehr gut drauf ist. Der Sieg war verdient“, so Staiger. Seinem Rumpfteam bescheinigte er dennoch eine gute Leistung: „Wir haben uns achtbar aus der Affäre gezogen und das reingeworfen, was wir reinwerfen konnten.“

Die Habacher starteten vor rund 400 Zuschauern druckvoll. Ein Kopfball von Maximilian Nebl (4.) bedeutete die erste Chance. Im Anschluss an einen Freistoß von Felix Habersetzer, der zunächst abgewehrt wurde, zog Christian Radiske einfach mal ab: Der Schuss aus gut 30 Metern landete zum 1:0 genau im Kreuzeck (9.). „Ein Traumtor“, sagte Antdorfs Coach Staiger. Den Schuss von Habachs Benedikt Heckmeier nach einer Ecke wehrte Uesame Yerli auf der Linie ab (20.), danach schoss Nebl nur knapp vorbei (22.). Die Antdorfer kämpften wacker – und hatten plötzlich die Ausgleichschance: Luca Wanhöfer kam nach einer guten Aktion im Strafraum freistehend zum Schuss, traf den Ball aber nicht richtig (24.). In der Folge nahm Habach das Tempo aus dem Spiel. Angesichts des hohen Aufwands zu Beginn „darf man das der Mannschaft auch zugestehen“, so Wagner. In der zweiten Hälfte legten die Gäste dann wieder mit Verve los. Felix Habersetzer startete ein feines Solo auf der linken Außenbahn, seine Hereingabe nutzte Rückkehrer Martin Leiß zum 2:0 (48.). Antdorf war bemüht, aber in der Offensive nicht durchschlagskräftig genug. Der Kopfball des zuletzt gesperrten Manuel Diemb (53.) wurde abgewehrt, der Schuss von Timur Verep (58.) ging weit drüber. Habachs Philipp Puchner scheiterte aus spitzem Winkel an Torwart Niklas Fischer (65.), der Freistoß von Felix Habersetzer landete am Außennetz (76.). In der Nachspielzeit verkürzte Manuel Diemb nach guter Vorarbeit von Philipp Lipinski auf 1:2. Spannend wurde es danach aber nicht mehr.

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