Ehemaliger UEFA-Präsident Michel Platini festgenommen

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Der nächste Schritt zur Aufstiegsrelegation: Benedikt Heckmeier (vo., im blauen Trikot) und der ASV Habach holten gegen den SV Ohlstadt drei wichtige Punkte – nach einer insgesamt durchwachsenen Vorstellung.

Habach glanzlos, aber weiter erfolgreich

Diepold und Schatten zwingen Ohlstadt in die Knie

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Der ASV Habach gewinnt derzeit in der Kreisliga 1 auch Spiele, in denen er nicht glänzt. Ein Beispiel dafür bildete das 2:0 (1:0) am Samstag gegen den SV Ohlstadt. Die Duelle mit dem SVO haben für den ASV stets Derbycharakter.

Habach – Den spielerischen Glanz verbreitet der ASV Habach derzeit nicht gerade. Ähnlich wie in der Vorwoche gegen den TSV Murnau holte der Tabellenzweite am Samstag im Derby gegen den SV Ohlstadt nach eher durchwachsener Leistung die volle Punktezahl. Mit Mühe setzten sich die Habacher mit 2:0 (1:0) durch – und bleiben damit vor dem Lenggrieser SC (5:0 gegen Otterfing).

„Wenn man in der Tabelle vorne steht, gewinnt man halt auch solche Spiele“, sagte ASV-Trainer Martin Wagner nach dem harten Stück Arbeit gegen die Ohlstadter. „In der ersten Hälfte haben wir noch ordentlich gespielt, aber nach der Pause haben wir unerklärlicher Weise das Gas raus genommen.“ Die Gründe dafür verortet Wagner im psychischen Bereich: „Das ist wohl eine Kopfsache.“ Als Schlüssel zum Erfolg sah er die sichere Defensive um den einmal mehr starken Benedikt Heckmeier an: „Gut, dass wir in der Abwehr so stabil standen“, sagte Wagner.

Der ASV dominierte in der ersten Hälfte über weite Strecken klar das Geschehen. Am gegnerischen Strafraum war aber meistens Schluss. Ein gefährlicher Schuss von Felix Habersetzer (29.) von der Sechzehner-Ecke war die erste gute Chance der Hausherren. Nach der anschließenden Ecke köpfte Heckmeier den Ball daneben. Wenig später fuhr Ohlstadts Dominikus Zach dem durchgebrochenen Maxi Nebl in die Parade. Obwohl der ASV-Stürmer schon geschossen hatte, bestrafte der gut leitende Unparteiische das ungestüme Einsteigen zurecht mit Elfmeter. Den Strafstoß versenkte Peter Diepold (32.) sicher zur Habacher Führung. Schon in der vergangenen Woche hatte er in Murnau einen Elfmeter verwandelt.

Gleich nach dem Wechsel lag der zweite ASV-Treffer bei mehreren Chancen in der Luft. Bei einem Gewühl vor dem SVO-Kasten klärte schließlich Gästekeeper Kevin Ziener (51.), der kurz danach einen abgefälschten Freistoß von Felix Habersetzer (57.) pariert hatte. Bei der Direktabnahme von Habachs Michael Baumgartner (59.), die knapp vorbeistrich, brauchte er nicht einzugreifen. Danach stellten die Gastgeber überraschend auf „Verwaltungsmodus“. Ohlstadt nutzte das und drängte prompt auf den Ausgleich.

Mehr als ein Kopfball von der Strafraumkante (77.) kam aber nicht auf das Tor von Tobias Radiske. Mitten in die Drangphase der Gäste hielt Samuel Schatten einfach mal drauf, woraufhin der Ball aus 20 Metern zum 2:0 (86.) und damit zur Entscheidung im Gäste-Tor einschlug. Die ausgelassene Kopfballchance von Ohlstadts Laurin Dotzer (91.) und die Konterchance von Habachs Martin Leiß (92.) hatten somit keinen Einfluss mehr aufs Spiel.

ASV Habach - SV Ohlstadt 2:0 (1:0)

ASV Habach: T. Radiske - Leiß, Heckmeier, C. Radiske, F. Habersetzer (ab 65. Schatten), Nebl, Adelwart, (ab 82. Kirnberger), Feigl, Diepold, T. Habersetzer, Baumgartner (ab 87. Annaberger). SV Ohlstadt: Ziener – Fels, Leis (ab 73. Husel), Zach, Baumann (ab 65. Dotzer), Karaca, Schedler, Frey (ab 59. M. Reißl), Stadler, Fischer, Guglhör. Tore: 1:0 (32.) Diepold, 2:0 (86.) Schatten. Gelbe Karten: Habach: keine - Ohlstadt: Zach, Stadler. Schiedsrichter: Felix Ruf (SpVgg Wildenroth). Zuschauer: 150.

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