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Trotz Zwangspause halten die Spieler des ASV Habach online Kontakt.

Zwangspause beim ASV Habach

Habersetzer:  „Unser obligatorisches Donnerstagsbier findet weiterhin statt“

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Trotz Zwangspause halten die Spieler des ASV Habach online Kontakt. Die Jungs stacheln sich in ihrer Laufapp zu besseren Leistungen an. Das obligatorische Donnerstagsbier findet weiter statt.

Habach - Die Corona-Pandemie hat für ein komplettes Erliegen des sportlichen Geschehens gesorgt. Die Fußballer aus der Region versuchen dennoch, so gut es geht mit der Zwangspause umzugehen. „Ich mache jeden Tag etwas, entweder laufen oder bei mir zu Hause im Keller, da hab’ ich mir einen kleinen Kraftraum eingerichtet“, sagt Felix Habersetzer, Offensivmann beim ASV Habach. „Ich bin da sehr flexibel. Laufen gehe ich manchmal auch in der Mittagspause, ansonsten mache ich Sport abends zwischen 18 und 19.30 Uhr“, so der 25-Jährige, der bei Roche arbeitet und sich derzeit im Home-Office befindet.

„Unser obligatorisches Donnerstagsbier findet weiterhin statt“

Die Ausgangsbeschränkung macht gemeinsamen Sport mit seinen Teamkollegen derzeit unmöglich. Dennoch hält er Kontakt zu ihnen mit einer Lauf-App, „da stacheln wir uns gegenseitig an“. Facetime bietet die Möglichkeit, per Videochat mit seinen Freunden nicht nur zu reden, sondern sie dabei auch zu sehen. „Unser obligatorisches Donnerstagsbier findet so weiterhin statt, nur halt jeder an seinem eigenen Küchentisch“, sagt Habersetzer mit einem Schmunzeln, Er vermisst das gemeinsame Training jedoch enorm. „Wir sind alle richtig gute Spezln, mit denen würde ich jetzt sogar liebend gern bei Schneesturm oder Hagel auf dem Platz stehen“, sagt Habersetzer – das Wetter wäre dabei nebensächlich.

Wann er und seine Kameraden wieder dem Ball hinterherjagen können, ist völlig offen. „Ich denke, vor Mai wird das nichts“, mutmaßt Habersetzer. Ob dann die Saison noch normal gespielt werden kann, glaubt der Habacher eher nicht. „Nur englische Wochen sind schwer zu machen. Das geht an die Substanz und bringt Verletzungen“, sagt Habersetzer. Er kann sich vorstellen, dass die halb gespielte Saison einfach auf null gesetzt wird und im Sommer die neue in der gleichen Zusammensetzung wie bisher beginnt. „Denn jetzt die Tabelle für Auf- und Abstieg zu nehmen, wäre nicht fair“, so Habersetzer abschließend.  

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