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Für seinen Trainer war er Habachs Spieler der Vorrunde: Philipp P uchner (im weißen Trikot, hier in der Partie gegen Murnau) lieferte laut Coach Martin Wagner bislang sehr starke Leistungen ab.

ASV will nicht wieder den dritten Tabellenplatz

„Heuer darf es ein bisserl mehr sein“ - Wagner will mit Habach in die Bezirksliga

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In den vergangenen beiden Spielzeiten verpasste der ASV Habach in der Kreisliga 1 als jeweils Tabellendritter nur knapp die Relegation zur Bezirksliga. Diesmal aber wollen es die Habacher wissen, zumindest der zweite Platz ist das Ziel.

VON STEFAN SCHNÜRER

Ob es denn diesmal wieder Platz drei werden dürfe? Auf diese Frage antwortet ASV-Trainer Martin Wagner mit „ich hoffe nicht“. Im Gegensatz zu den zwei Jahren zuvor, als die Habacher ihre dritten Plätze – zumindest laut offizieller Sprachregelung – als Erfolg verkauften, darf es heuer schon ein bisserl mehr sein. „Wir haben uns vorgenommen, dass wir ganz vorn angreifen wollen“, gibt Wagner als Marschrichtung für die verbleibenden elf Partien aus. Der erste Platz scheint im Moment unerreichbar zu sein, Tabellenführer TSV Brunnthal hat neun Zähler mehr auf dem Konto als die Habacher. Platz zwei ist laut Wagner jedoch durchaus realistisch. Der Lenggrieser SC, der im Moment den zweiten Rang innehat, „ist nicht besser als wir“, so die Einschätzung des ASV-Trainers. „Relegation, das wäre schon eine coole Sache.“ Für eine derartige Aufgabe sieht er seine Mannschaft gerüstet. Die sei ein verschworener Haufen, der sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt habe, so Wagner.

Dennoch blieben die Habacher in der Vorrunde von Rückschlägen nicht verschont. So ging die Leistungskurve nach einem Traumstart – in den ersten fünf Partien gab’s vier Siege und ein Unentschieden – ging die Leistungskurve nach unten. Die folgenden fünf Partien blieb der ASV sieglos (vier Unentschieden, eine Niederlage). In dieser Phase „waren wir in der Offensive zu wenig zwingend“, so Wagner. Apropos Angriff: 27 Treffer in 15 Partien sind für eine Spitzenmannschaft ein eher mäßiger Wert. Ganz anders hingegen die Habacher Defensive: Die präsentiert sich bislang als kompakte Einheit. 16 Treffer hat der ASV bislang kassiert, nur Brunnthal (13) hat sich noch weniger Tore eingefangen. Besonders imponiert hat Wagner, wie sich seine Mannschaft nach zwei Niederlagen in Folge in den letzten beiden Partien mit überzeugenden Siegen (4:1 in Waldram, 4:0 gegen Hausham) im Aufstiegskampf zurückmeldete. Aus einem insgesamt geschlossen auftretenden Team hebt Wagner einen Spieler hervor: Philipp Puchner. „Er hat eine sehr starke Vorrunde gespielt.“

In der Frühjahrsrunde kann Coach Wagner – Stand jetzt – auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Vor allem die Rückkehr von Felix Habersetzer, der verletzungsbedingt in den letzten fünf Partien des Jahres 2018 fehlte, freut Wagner: „So einer wie er ist eigentlich nicht zu ersetzen.“ Nach seiner Schulteroperation wieder vollkommen fit ist auch Wolfgang Lilge, ebenso wie Florian Spensberger, der sich einen Ellbogenbruch zugezogen hatte.

Eines hat Habachs Trainer seinen Spielern bereits eindringlich klargemacht: „Wenn wir es wirklich packen wollen, muss jeder noch eine Schippe drauflegen.“ Ob die Habacher die Relegation zur Bezirksliga erreichen werden, weiß heute noch niemand. Fest steht aber: Unabhängig, wie die Saison für die Habacher endet, wird Martin Wagner nach fünf Jahren beim ASV sein Traineramt niederlegen.

In die sechswöchige Vorbereitung starten die Habacher am 11. Februar. Kurz vor dem Punktspielstart halten sie in der Zeit vom 14. bis 17. März ein Trainingslager in Kaltern (Südtirol) ab. Punktspielstart ist am 24. März mit dem Auswärtsspeil in Aying.

Abwehr ist
das Prunkstück

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