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Seine Angriffspower wird vermisst: Habachs Maxmimilian Nebl (weißes Trikot) muss auch im Heimspiel gegen Uffing aussetzen. 

Vor dem Duell gegen Peißenberg

Habach mit Respekt vor den Aufsteigern

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Der ASV Habach will in der Kreisliga 1 seine gute Position festigen – und muss dazu erneut gegen einen Aufsteiger ran. Der TSV Peißenberg und der SV Polling haben derweil ein Ziel: nach längerer Zeit mal wieder gewinnen.

ASV Habach

Mit Platz zwei und bisher nur einer Saisonniederlage liegt der ambitionierte ASV Habach in der Kreisliga 1 absolut im Soll. Um am Tabellenführer aus Lenggries dran zu bleiben, darf sich der ASV keinen Ausrutscher leisten – das gilt vor allem für die Heimspiele. An diesem Samstag (15 Uhr) wartet auf die Habacher eine auf dem Papier lösbare Aufgabe, wenn sie den SV Uffing empfangen.

Die Truppe vom Staffelsee ist nach dem Aufstieg in der Liga noch nicht ganz angekommen. Nach sechs Spielen haben die Uffinger erst einen Sieg und ein Remis zu verbuchen. „Sie hatten viele Verletzte, die jetzt aber langsam zurückkommen“, sagt ASV-Coach Jürgen Staiger über den Neuling vom Staffelsee. Ein Augenmerk hat er unter anderem auf Majid Al-Khafaji und Georg Kutter gerichtet, die er als als überdurchschnittliche Spieler einstuft. „Das Spiel in Peißenberg sollte uns eine Warnung sein: Die Aufsteiger akklimatisieren sich in der Liga und werden immer besser“, sagt Staiger. gegen den TSV Peißenberg gewann Habach zwar mit 2:0, tat sich dabei aber lange schwer.

Die letzten Duelle zwischen Habach und Uffing liegen schon einige Jahre zurück. In der Kreisklassen-Saison 2012/2013 endeten beide Vergleiche mit einem 1:1-Unentschieden. Staiger kann nach wie vor nicht aus dem Vollen schöpfen, da neben einigen Langzeitverletzten auch Michael Baumgartner und Maximilian Nebl ausfallen.

TSV Peißenberg

Zwei ganz dicke Brocken – der Tabellenerste, Lenggries, und der Tabellenzweite, Habach – liegen hinter dem TSV Peißenberg. „Jetzt kommen Gegner unserer Kragenweite“, sagt Trainer Bodo Nusser vor dem Aufsteigerduell auf eigenem Platz an diesem Samstag (14 Uhr) gegen die Sportfreunde Eglfing/Straßlach. Der Liganeuling ist noch ohne Sieg. Bei drei Unentschieden und zwei knappen Niederlagen fehlte aber nicht viel zu einem Dreier. „Eine sehr kampf- und laufstarke Mannschaft“, sagt Nusser über den Gegner, der über eine eingespielte Truppe verfügt. Beide Eigenschaften zeichnen auch die Peißenberger aus, die zuletzt mit dem Abschluss haderten. „Da fehlte uns auch etwas das Glück“, so Nusser. Er hofft, dass sein Team wieder zur Effektivität vom Saisonanfang zurückfindet, als in vier Spielen elf Treffer gelangen.

Den TSV plagen allerdings nach wie vor große Verletzungssorgen. Nico Herrmann, der über Leistenproblemen klagt, vergrößert das eh schon gut gefüllte Lazarett. „Mir fehlen die Alternativen“, sagt Nusser, nachdem sich seine Mannschaft derzeit quasi selbst aufstellt. „Das hilft aber nichts, wir müssen uns durchkämpfen und punkten.“

SV Polling

Nur ein Sieg in sechs Partien – die bisherige Bilanz des SV Polling nach dem Umzug von der Kreisliga 2 in die Kreisliga 1 ist nicht wirklich berauschend. An zwei Problemen lässt sich der derzeitige zwölfte Platz festmachen: Vorn vergibt die Elf von Trainer Robert Färber zu viele Chancen, und hinten unterlaufen ihr zu viele Fehler, was sich in den 18 Gegentoren dokumentiert. Nur ein Team, Aufsteiger Uffing, hat auch so viele Treffer kassiert. Die Stimmung beim SVP ist aber nach wie vor gut.

„Wir hatten eine gute Trainingswoche“, berichtet Färber vor dem Gastspiel an diesem Sonntag (14 Uhr) beim SV Ohlstadt. Bei den Ohlstadtern läuft es nach der Seuchensaison 2018/2019, in der sie nur knapp die Abstiegsrelegation verhinderten, bislang wieder besser. Mit Platz fünf rangieren sie im gesicherten Mittelfeld. „Der SVO hat eine etablierte, erfahrene Kreisligamannschaft, die sehr heimstark ist“, hat Färber großen Respekt vor Ohlstadt. „Und mit Maxi Schwinghammer haben sie einen überragenden Stürmer in ihren Reihen.“ Der Gelobte hat bislang vier Tore erzielt. Personell schaut es bei den Pollingern nicht schlecht aus. „Bis auf die Schimpl-Brüder sind alle Spieler fit und an Bord“, berichtet Färber, der wieder auf Torhüter Mathias Schuster zurückgreifen kann. „Wir versuchen, mit Kampf und Leidenschaft mindestens einen Punkt mitzunehmen“, so der Coach. 

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