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SV Raisting visiert in Neuried die 50-Punkte-Marke an - FC Penzberg empfängt Aubing

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Von: Roland Halmel

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„Unser Ziel sind 50 Punkte, und dazu fehlen uns noch vier“, sagt Raistings Spielertrainer Johannes Franz.
„Unser Ziel sind 50 Punkte, und dazu fehlen uns noch vier“, sagt Raistings Spielertrainer Johannes Franz. © Halmel

Am Samstag (15 Uhr) ist der SV Raisting zu Gast beim TSV Neuried. Zur selben Zeit empfängt der FC Penzberg den SV Aubing zum letzten Heimspiel der Saison.

Raisting/Penzberg – Die Fußballsaison geht mit großen Schritten seinem Ende entgegen. Für den Bezirksligisten SV Raisting stehen noch zwei Spiele auf dem Programm. Zum letzten Auswärtsspiel tritt die Mannschaft von Trainer Hannes Franz am Samstag (15 Uhr) beim TSV Neuried an. Nach vorn geht für den SVR nichts mehr, im schlimmsten Falle könnte es für die Raistinger noch zwei Positionen nach unten gehen. „Unser Ziel sind 50 Punkte, und dazu fehlen uns noch vier“, sagt Franz.

Für die neuntplatzierten Neurieder steht indessen mit nur einem Punkt Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz deutlich mehr auf dem Spiel. Nach der Winterpause gelangen dem TSV, der am Donnerstag in der Nachholpartie gegen Unterpfaffenhofen 2:2 spielte, in acht Spielen nur vier Punkte, wodurch er in Tabellenkeller rauschten. „Neuried ist eine spielstarke Mannschaft, die in der Rückrunde nicht in den Tritt kam, weil ihnen vielleicht auch die kämpferischen Elemente fehlen“, mutmaßt Franz. Der SVR wird mehr oder minder mit dem letzten Aufgebot auflaufen, da er die abstiegsbedrohte zweite Garnitur in der Kreisklasse verstärken möchte. „Alles, was für die ,Zweite‘ spielberechtigt ist, wird erst nach der Pause eingesetzt“, sagt Franz mit Blick auf die speziellen Regularien. Er ist dennoch zuversichtlich: „Wenn wir lange Zeit die Null halten, geht Neuried wegen der Nachholpartie hinten raus vielleicht die Kraft aus.“

Für Hochspannung im Kampf um den Titel sorgte der FC Penzberg zuletzt durch den Sieg in Unterzahl beim Spitzenreiter SC Oberweikertshofen. Damit können auch noch Denklingen und Haidhausen, die am Samstag im direkten Duell aufeinandertreffen, Meister werden. Der FCP steht mit großem Abstand nach oben wie unten im Mittelfeld. Der Gegner im Heimspiel am Samstag (15 Uhr), der SV Aubing, hat als Achter noch ein kleines Restrisiko in Sachen „Abstieg“.

„Mich wundert, dass die so weit hinten stehen“, sagt FCP-Coach Martin Wagner über die Gäste. Er hätte die Aubinger, die über eine starke Offensive verfügen, deutlich weiter vorn erwartet. Das Potenzial des SVA bekamen die Penzberger bei der 0:5- Pleite im Hinspiel zu spüren. „Da haben wir noch etwas gut zu machen“, stellt Wagner klar. Und er hat auch die Fans im Blick: „Wir wollen den Zuschauern was bieten.“ Für ihn ist es auch ein besonderer Heimauftritt, nachdem er, wie berichtet, am Ende der Saison beim FCP aufhören wird. Personell hat sich die Lage gegenüber der Vorwoche leicht gebessert. Max Berwein, Durim Gjokaj und Marco Kurtz sind wieder dabei und können jeweils als Joker fungieren. (Roland Halmel)

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