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Derzeit nicht aufzuhalten: Timmy Greif (weißes Trikot) und der SV Raisting feierten gegen den TSV Neuried mit 2:1 den fünften Sieg in Folge. Greif erzielte dabei auf kuriose Art das 1:0.  

„Neuried war der beste Gegner, den wir in den letzten vier Wochen hatten“

Fünfter Sieg in Serie! - SV Raisting bezwingt TSV Neuried

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Der SV Raisting jubelt weiter: Im gestrigen Heimspiel gegen den TSV Neuried gelang der fünfte Sieg in Folge. Und dabei zeigten die SVR-Akteure, dass sie sich auf dem Platz immer besser verstehen.

Der siegreiche Raistinger Trainer stand nach dem neuerlichen Triumph gramgebeugt auf dem Platz. „Das macht mich fertig“, sagte Johannes Franz mit vielsagendem Blick. „Länger als fünf Jahre halte ich das nicht durch.“ In den letzten Minuten hatten der SVR-Coach und alle Anhänger der Gastgeber noch einmal ordentlich um den fünften Sieg in Folge bangen müssen.

Mit dem späten Anschluss zum 1:2 (86.) durch Lasse Wippert hatten die Gäste vom TSV Neuried die Partie noch einmal spannend gemacht. Franz dachte mit Schrecken an den jüngsten Coup der Münchener zurück, als sie in Unterzahl gegen den BCF Wolfratshausen aus einem 0:2 ein 2:2 machten. In einer Szene brannte es tatsächlich lichterloh im SVR-Strafraum, doch die Schüsse von Florian Kröss und Maximilian Kriebel kurz hintereinander wurde jeweils abgeblockt (90.+1). Danach war Schluss, und das 2:1 (0:0) unter Dach und Fach.

Bis zur turbulenten Schlussphase hatten die Raistinger das Geschehen weitgehend im Griff. „Neuried war der beste Gegner, den wir in den letzten vier Wochen hatten“, sagte Franz. Doch die Raistinger waren von Beginn an in den Zweikämpfen präsent und gestalteten so das Spiel ausgeglichen. Denis Grgic (15.) und Markus Riedl (32.) schossen etwas überhastet und somit vorbei. Die beste Gäste-Chance resultierte aus einer Direktabnahme von Jonas Einloft, die SVR-Keeper Urban Schaidhauf abwehrte (41.).

Fehler von Kühnle ebnet den Weg

Die zweite Hälfte begann mit einer Slapstick-Einlage von Neurieds Torwart Konstantin Kühnle, der Timmy Greif eigentlich den Ball schon abgenommen hatte, ihn dann aber plötzlich fallen ließ. Greif fuhr am Boden liegend den Fuß aus – der Ball kullerte zum 1:0 ins Tor (46.). Danach vergab Neurieds Vinzenz Rembs mit einem Kopfball am langen Pfosten (61.). In der Folge zeigten die Raistinger bei sehenswerten Kombinationen, dass ihnen die Siegesserie Selbstbewusstsein verschafft hat. Obendrein finden schön langsam auch die Zugänge spielerisch zueinander. Zwei Beispiele: Die gute Aktion von Markus Riedl und Grgic samt gefährlicher Hereingabe in den Fünfer (63.). Und der Pass von Riedl gegen die Laufrichtung der TSV-Abwehr, in dessen Folge Mathias Sedlmeier nur knapp vorbeischoss (76.).

Schön anzuschauen war auch das zweite Tor der Gastgeber: Verteidiger Daniel Weber flankte von rechts mit Tempo in den Strafraum, Grgic köpfte zum 2:0 ein (68.). Neuried schien besiegt, doch Franz traute dem Frieden nicht. „Jetzt geht’s erst los“, rief er aufs Feld. Und damit behielt er Recht.

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