Schießerei an High School bei Los Angeles: 15-Jähriger auf der Flucht

Schießerei an High School bei Los Angeles: 15-Jähriger auf der Flucht
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Den Schuss pariert gleich der Torwart: Andreas Köppl (in Rot-Schwarz) war bemüht, dem Raistinger Angriffsspiel zur Durchschlagskraft zu verhelfen. Ein Treffer gelang ihm allerdings nicht.  

„Wir sind hektisch geworden“

SV Raisting mit Chancenwucher - nur Remis gegen FC Phönix München

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Gegen die direkte Konkurrenz im Abstiegskampf der Bezirksliga tut sich der SV Raisting schwer. Gegen FC Phönix München kam der SVR nicht über ein 1:1 hinaus. 

Von den Gästen des FC Phönix war annähernd jeder Spieler schon auf dem Rasen gelegen (oftmals in theatralischer Pose), auch den Schiedsrichter hatte es in der zweiten Hälfte kurz erwischt (offenbar mit Schmerzen im Fuß). In der Nachspielzeit ging schließlich Raistings Trainer Johannes Franz zu Boden; bei ihm war es vornehmlich die Enttäuschung, die ihn nach unten zwang. Wenige Sekunden davor hatte sein Team die Riesenchance zum Siegtreffer gehabt. Timmy Greif hatte einen Freistoß schnell ausgeführt, der eingewechselte Yannik Hübner lief völlig allein auf FC-Torwart Cerruti Zola zu – und der rettete mit einem Reflex. So blieb es beim 1:1 (0:1)-Unentschieden, das für SVR-Coach Franz ein enttäuschendes Ergebnis darstellte.

Aus den „zwei extrem wichtigen Spielen“ gegen Pöcking (1:2) und eben jetzt gegen den FC Phönix (1:1) sprang nur ein Zähler heraus. „Das sind fünf zu wenig“, stellte Franz klar. Der Willen bei den Seinen „war mit Sicherheit da“. Doch einmal mehr fehlte ihm in der Offensive „der letzte Druck, um ein Tor zu erzwingen“. Daran „werden wir weiter arbeiten“, so der Coach. Am nächsten Wochenende ist der SVR spielfrei, Franz kündigte für die kommenden Tage „Extra-Trainingseinheiten“ an.

Ins Spiel starteten die Raistinger mit viel Schwung, setzten dem sichtlich verunsicherten Gegner zu. Doch dann leisteten sich die Gastgeber – wie schon gegen Pöcking – taktische Unzulänglichkeiten. „Wir lösen Ketten auf, dadurch ergeben sich Löcher“, kritisierte Franz. So gelang den in der Offensive individuell stark besetzten Gästen nach einer SVR-Ecke ein Konter, den Mert Irmak zum 1:0 (7.) nutzte. Nach dem frühen Gegentor „sind wir hektisch geworden“, so Franz. „Aber das völlig ohne Grund.“ Als „große Fehlerquelle“ machte der Coach das Pass-Spiel aus. Die zahlreichen Ballverluste sorgen ihm zufolge für „kraftraubende Wege nach hinten“. Das mache es schwierig, am Ende noch einmal zuzusetzen.

Köppl trifft nur die Latte

Kurz nach dem Gegentor hatte der SVR durch Schüsse von Markus Riedl (8.) und den emsigen Andreas Köppl (12.) Chancen. Danach herrschte Offensivflaute. Die Münchener, von Ex-Ismaning-Coach Bernd Weiß trainiert, nahmen auch oft das Tempo aus dem Spiel, ließen sich bei vielen Gelegenheiten auf dem Feld behandeln. Nach einem starken Spielzug traf Torschütze Irmak an den Außenpfosten (26.).

Kurz nach dem Wechsel parierte der FC-Keeper einen Kopfball des eingewechselten Dennis Greis. Nach der anschließenden Ecke traf Greis zum 1:1 (50.). Danach wäre noch genügend Zeit gewesen, die Partie für sich zu entscheiden, zumal der SVR mehr und mehr Ballbesitz hatte. Allzu viel kam in der Offensive aber nicht zustande. Ausnahmen waren ein Schuss von Hübner (79.) und ein Kopfball von Köppl, der auf der Latte landete (90.+1). Die größte Möglichkeit hatte schließlich Hübner.

 

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