Ein Torhüter auf Abwegen: Raistings Urban Schaidhauf (im weißen Trikot) spielte beim Turnier in Utting im Feld. ruder

Bezirksligist qualifiziert sich als Zweiter für das Finalturnier der Spielgruppe West

Futsal: Raisting kommt weiter, Hohenpeißenberg scheidet aus

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Landkreis – Experten und zahlreiche Vereinsverantwortliche sind sich einig, dass Futsal für die Halle der richtige Sport ist. Das ändert aber nichts daran, dass die Teilnehmerzahlen an den Hallenmeisterschaften, bei denen Futsal seit einigen Jahren obligatorisch ist, weiterhin stark rückläufig sind.

In der Spielgruppe West meldeten sich für die Zugspitz-Meisterschaft nur noch 13 Vereine an. Im vergangenen Jahr waren es immerhin noch 19 gewesen.

Sieben der 13 Klubs waren beim Vorrunden-Turnier in Utting im Einsatz, darunter der SV Raisting. Der Bezirksligist erwies sich als das mit Abstand torhungrigste Team. Die Mannschaft von Trainer Johannes Franz, das mit Ausnahme von Martin Frühholz ausschließlich aus Spielern der ersten Mannschaft bestand, erzielte in sechs Partien 18 Tore. Das reichte aber nicht zu Platz eins, da sich die Raistinger zwei Niederlagen erlaubten. Gegen den gastgebenden TSV Utting, bei dem sich zahlreiche ehemalige Raistinger Spieler tummeln, unterlagen sie mit 1:2. Gegen den TSV Schwabbruck, ebenfalls ein Kreisklassist, gab es eine 0:3-Pleite. Die anderen vier Spiele entschieden die Raistinger, bei denen Stammkeeper Urban Schaidhauf im Feld spielte, zu ihren Gunsten. Das reichte in der Gesamtwertung hinter den gastgebenden Uttingern zu Platz zwei. Damit qualifizierte sich der SVR neben der FT Jahn Landsberg und dem FC Penzing für die Endrunde der Spielgruppe West, die am 28. Dezember in Peiting ausgespielt wird.

Das Ticket für Endrunde knapp verpasst hat hingegen der TSV Hohenpeißenberg, der beim Vorrundenturnier in Peiting im Einsatz war. Ein Sieg und ein Unentschieden reichte dem Kreisklassisten im Sechserfeld nur zum undankbaren fünften Platz, der nicht zum Weiterkommen reichte. Die Entscheidung über den Einzug in die Endrunde fiel im Spiel gegen den TSV Schongau, das Hohenpeißenberg mit 1:2 verlor. Schongau sicherte sich damit Platz vier und nimmt damit wie die drei Kreisligisten VfL Denklingen, TSV Altenstadt und TSV Peiting am Spielgruppenfinale teil (Ergebnisse siehe Sport in Zahlen).

Überschaubar ist die Zahl der Anmeldungen auch in der Spielgruppe Mitte. Dort gehen insgesamt 16 Mannschaften an den Start. Unter den acht Vereinen, die an diesem Samstag ab 12.45 Uhr in der Huglfinger Zweifachhalle um den Einzug in die nächste Runde kämpfen, befinden sich auch der TuS Holzkirchen und der ASC Geretsried. Beide Klubs gehören eigentlich der Spielgruppe Ost an, die aber trägt mangels Beteiligung überhaupt keine Runde zur Zugspitz-Meisterschaft mehr aus. Neben Holzkirchen und Geretsried sind in Huglfing der ASV Eglfing, der SC Huglfing, der SV Ohlstadt, der FC Mittenwald, der VTA Garmisch-Partenkirchen sowie der FC Megas Alexandros Garmisch-Partenkirchen am Start. Die ersten vier qualifizieren sich für die Endrunde der Gruppe Mitte am Samstag, 21. Dezember, in Penzberg.

In Penzberg geht am kommenden Samstag, 14. Dezember, auch der zweite Teil der Vorrunde in der Spielgruppe Mitte über die Bühne.  rh

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