Der Bayerische Fußballverband erhöht ab 2021 inflationsbedingt seine Gebühren.
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Der BFV erhöht ab 2021 seine Gebühren.

Mitten in der Corona-Krise

Bayerischer Fußballverband erhöht ab 2021 seine Gebühren

  • vonRedaktion Weilheim
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Die Pandemie hat viele Vereine hart getroffen. Jetzt erhöht der BFV zusätzlich seine Gebühren. Allerdings sind diese Erhöhungen lediglich inflationsbedingt.

Bayern - Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) wird zum 1. Januar 2021 seine Gebühren inflationsbedingt anpassen. Das teilt der BFV in einer Presseerklärung mit. Dabei orientiert sich der Verband entsprechend seiner Statuten am Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes 2019, der sich im Vergleich zu 2018 um besagte 1,4 Prozent erhöht hat. Das hat der Verbandsvorstand in seiner turnusgemäßen Videokonferenz einstimmig so beschlossen.

Pass-Neuausstellungen bleiben weiterhin kostenfrei

Das wirkt sich auf die Fußballvereine im Freistaat aus. So beträgt beispielsweise die Meldegebühr für einen A-Klassisten künftig 161,03 Euro statt wie bisher 158,81 Euro. Pass-Neuausstellungen bleiben weiterhin gänzlich kostenfrei, die Gebühren für einen Spielerwechsel verändern sich im Jahr 2021 um „moderate 73 Cent“, wie der BFV mitteilt.

„Die inflationsbedingte Gebührenerhöhung ist kein Phänomen der Krise“

„Wir alle wissen um die aktuelle außergewöhnliche Situation, die Corona-Pandemie belastet alle“, erklärt BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher. „Die inflationsbedingte Gebührenerhöhung ist allerdings kein Phänomen der aktuellen Krise, sondern orientiert sich an der allgemeinen Preissteigerung – das ist auch unser Maßstab.“ Wie allgemein bekannt sei, habe der bayerische Fußball-Verband in diesem Jahr pandemiebedingt keine Meldegebühr erhoben. „Das hat unsere Vereine in Summe um rund eine Million Euro entlastet. Gestiegene Kosten für Personal, Mieten, Energie oder Mobilität machen indes aber vor niemandem Halt, auch nicht vor dem Verband. Deshalb passen wir diese Kosten entsprechend an.“

BFV will auch künftig sehr verantwortungsbewusst mit finanziellen Mitteln umgehen

Wie bisher gehe man beim BFV „auch künftig sehr verantwortungsbewusst mit unseren finanziellen Mitteln um – und Geld fließt ausschließlich dann, wenn der Nutzen für die Amateurfußballbasis nachweislich gegeben ist“. Genau deshalb habe der Verband im Jahr 2017 die AG Finanzen ins Leben gerufen, über die interessierte Vereinsvertreter Einblicke in Einnahmen und Ausgaben bekommen und unmittelbar mitbestimmen könnten, in welche Bereiche der BFV investiere.

Grundlage für Erhöhung ist Verbandstags-Beschluss von 2014

Grundlage für die Gebührenanpassung ist der Verbandstags-Beschluss aus dem Jahr 2014. Damals hatten die Delegierten einstimmig für die Möglichkeit einer jährlichen inflationsbedingten Anpassung in Höhe des Verbraucherpreisindexes des Statistischen Bundesamtes gestimmt.  

(mm)

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