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Pokalspiel gegen TSV Otterfing - Penzberg-Coach Ollert freut sich auf „ein geiles Erlebnis“

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Von: Andreas Mayr

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Er fehlt länger: Denis Grgic hat sich eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen.
Er fehlt länger: Denis Grgic hat sich eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen. Foto: Andreas mayr © Andreas mayr

Simon Ollert konnte den BFV-Pokal als Spieler mit der SpVgg Unterhaching 2015 schon gewinnen. Nun will er im Pokal auch als Trainer des FC Penzberg Erfolg haben.

Penzberg – Es gibt kaum einen größeren Fan des Pokals als Simon Ollert. Da spielt natürlich viel persönliche Prägung mit. In seiner Zeit als Spieler bei der SpVgg Unterhaching hat der Fußballtrainer den BFV-Pokal gewonnen, also den großen Preis eines Wettbewerbs, der irgendwann im Sommer mit Duellen gegen A- und B-Klassisten beginnt. „Ein geiles Erlebnis“ sagt Ollert heute über den Sieg im Elfmeterschießen gegen Weiden im Jahr 2015.

Diese Erinnerung möchte der Coach des 1. FC Penzberg mit seinen Fußballern teilen. Auch wenn’s der große Triumph im bayerischen Pokalwettbewerb nicht werden wird, so formuliert Simon Ollert die Ziele doch recht offensiv: Der Titel im Kreis „Zugspitze“, und damit verbunden der Eintritt in die Hauptrunde des BFV-Pokals, soll es schon werden.

An diesem Dienstag steht in Otterfing das Halbfinale im Kreis an. Bei allem Enthusiasmus bezüglich des Pokals passt Simon Ollert dieser Termin, zwei Tage nach einem anstrengenden Bezirksliga-Spiel in Denklingen, nicht besonders gut auf die Agenda. „Vom Timing ungelegen“, betont der Coach. Von seinem Stürmer, Denis Grgic, hat er gerade erst die Schreckensnachricht erhalten, dass der mit Verdacht auf einen Bündelriss im Oberschenkel einige Wochen ausfällt. Derlei Dinge werden wahrscheinlicher, wenn die Belastung zunimmt. In Otterfing haben sie um Verlegung gebeten, doch der Kreisligist lehnte das Gesuch ab. Gut, glücklich sind die Penzberger darüber nicht, doch die Antwort soll auf sportliche Weise folgen. „Umso mehr dagegen halten“, fordert Ollert von seinem Team.

Er hat gehört, was sich gelegentlich in Otterfing abspielt. Von einem Hexenkessel spricht der FCP-Trainer, zu dem sich der Platz verwandeln könne. „Die werden uns auf die Beine steigen und extrem motiviert sein.“ Von seinen Kickern erwarte er schlicht, „die Pokal-Prinzipien in die Waagschale“ zu werfen. „Es geht nicht darum, schön oder hoch zu gewinnen, sondern einfach nur ums Weiterkommen.“ Der TSV Otterfing rangiert in der Kreisliga 1 mit 13 Punkten aus sieben Partien auf dem vierten Platz.

Um die Last der englischen Wochen gesund zu verteilen, bezieht Ollert einige Spieler mit ein, die in der Bezirksliga zuletzt nicht so viele Anteile erhielten. Uros Puskas nennt er dabei. Mohamed Barrie wäre auch ein Kandidat gewesen, doch der fällt krankheitsbedingt kurzfristig für heute aus. „Wir wollen, dass jeder zum Einsatz kommt.“ Mit diesen Pokalabenden versucht der Coach, seine allgegenwärtige Botschaft zu transportieren: Sein Team soll bei jeder sich bietenden Möglichkeit das Maximale herausholen. Ollert sagt: „Ich setze große Stücke auf den Pokal, ich will ihn unbedingt holen.“ (Andreas Mayr)

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