André Grunow vom 1. FC Penzberg bewertet die Entscheidung positiv.
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André Grunow vom 1. FC Penzberg bewertet die Entscheidung positiv.

Erleichterung nach Regierungsentscheidung

FC Penzberg: „Für die Mannschaft ändert sich praktisch nichts“

  • Paul Hopp
    vonPaul Hopp
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  • Roland Halmel
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  • Redaktion Weilheim
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Nachdem die Bayerische Staatsregierung ab dem 19. September den Wettkampfbetrieb wieder zugelassen hat, ist die Erleichterung im Landkreis Weilheim groß. 

Landkreis Weilheim – Die Amateursportler im Freistaat dürfen aufatmen: Ab dem 19. September, wenn die neue bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft tritt, sind auch Wettkämpfe in allen Kontaktsportarten möglich – und das sogar vor Zuschauern. Dabei gilt eine Regelung analog zu Kulturveranstaltungen: Bei Hallen-Sportarten sind vorerst 200 Zuschauer zugelassen, im Freien sind bis zu 400 Besucher erlaubt. 

Als „sehr, sehr positiv“ bezeichnet André Grunow, der sportliche Leiter des Fußball-Bezirksligisten FC Penzberg, die Entscheidung der Staatsregierung. Auch dass bis zu 400 Zuschauer zugelassen sind, „freut uns“. Die Fußballer haben zuletzt schon diverse Testspiele unter besonderen Hygiene-Auflagen absolviert. „Für die Mannschaften ändert sich praktisch nichts“, sagt Grunow. Die Vereine müssten allerdings noch für die Zuschauer bei den Eingängen bestimmte Regelungen entwickeln. „Unter Umständen stellen wir mehr Ordner ab als sonst, damit sie auf die Einhaltung der Abstände achten“, so Grunow. Die Penzberger hatten bei ihrer Vorbereitung auf einen Re-Start zum 5. September abgezielt. Der 19. September „ist für uns gut machbar“, sagt der sportliche Leiter. In Sachen „Corona“ ging das Team auf Nummer sicher: Wer von den Spielern im Ausland war, musste einen Test machen lassen, bevor er ins Training durfte. Ein Akteur war „in der Nähe eines Verdachtsfalls“, so Grunow – und deshalb vorsorglich eine Woche vom Training freigestellt.

„Ich bin überglücklich. Eine gewisse Normalität ist jetzt zurück in unserem Leben“, sagt Jürgen Staiger, Coach des Fußball-Kreisligisten ASV Habach. Erleichtert ist auch Alex Sanktjohanser, Trainer des Kreisklassisten TSV Hohenpeißenberg: „Ich finde die Entscheidung gut. Nach dem ständigen Hin und Her kann man jetzt endlich wieder vernünftig planen.“ (Roland Halmel / Paul Hopp / kma)

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