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Hatte sich nicht im Griff: Hohenpeißenbergs Jakob Prietzel flog wegen einer Tätlichkeit vom Platz.

A-Klasse 8: Kompakt

Böbing überfährt Wessobrunn - Hohenpeißenberg gehen die Nerven durch

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SC Böbing gewinnt Auswärtsspiel beim Vorjahresdritten mit 7:1. Hohenpeißenberg II erreicht Unentschieden

SV Wessobrunn - SC Böbing 1:7

Tore: 0:1 (2.) Gretschmann, 1:1 (15.) Schneider, 1:2 (19.) Gretschmann, 1:3 (39.) Bertl, 1:4 (47.) Nuri, 1:5 (54.) A. Steiner, 1:6 (57.) F. Kees, 1:7 (84.) Bertl. Schiedsrichter: Max Staltmeier (TSV Rottenbuch). Zuschauer: 70.

Restlos begeistert war Böbings Trainer Pascal Jaensch: „Wir haben einfach das umgesetzt, was uns letzte Woche gefehlt hat.“ Besonders das „war einfach überragend, eigentlich jedes Tor war gut herausgespielt“, lobte Jaensch sein Team. 

Sein Wessobrunner Trainerkollege Stephan Kopp hingegen musste nach dem Spiel erst einmal tief durchatmen. Für sein Team lief im Grunde alles verkehrt. Bereits nach zwei Minuten gelang Böbing durch David Gretschmann das 1:0 – „ein Torwartfehler“, so Kopp. Danach kam sein Team besser ins Spiel und erzielte den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich durch Roman Schneider. 

In der Folge hatten die Wessobrunner laut Kopp das Spiel im Griff. „Dann haben wir nicht aufgepasst“, haderte Kopp, prompt ging der SC durch Gretschmann erneut in Führung. Nach einem weiteren Geschenk, wie es der SVW-Trainer beschrieb, erhöhten die Böbinger durch Peter Bertl auf 3:1. Kurz vor der Pause war es dann Wessobrunns Benjamin Wild, der gleich zweimal die Chance zum Anschlusstreffer vergab. So mit ging es mit einem 1:3 aus Wessobrunner Sicht in die Pause. 

Für die zweite Halbzeit „haben wir uns viel vorgenommen“, so Kopp. Doch bereits kurz nach Wiederanpfiff baute Böbing den Vorsprung nach einem Wessobrunner Fehlpass durch Ramin Nuri weiter aus. „Da waren unser Vorsätze über den Haufen geworfen“, ärgerte sich Kopp. Nach weiterem Fehler erhöhten die Gäste auf 5:1 und 6:1, Torschützen waren Andreas Steiner und Fabian Kees. Zum 7:1 durch Peter Bertl meinte Kopp nur: „unglücklich“. 

Auch wenn beide Trainer eine verschiedene Sichtweise auf dieses Spiel hatten, waren sie sich ein einem einig: Der Böbinger Sieg ging völlig in Ordnung – auch wenn er für Wessobrunn zu hoch ausfiel. Sein Team sei nicht um sechs Tore schlechter gewesen.

TSV Bernbeuren II - TSV Hohenpeißenberg II 1:1

Tore: 0:1 (49.) Vögl, 1:1 (66.) Bittner (Handelfmeter). Rote Karte: Hohenpeißenberg: Prietzel (68.). Schiedsrichter: Mert Akkoyoun (TSV Peiting). Zuschauer: 60.

„ Wir haben uns das Leben selber schwer gemacht“, berichtete Hohenpeißenbergs Trainer Hans Vogel. Seine Mannschaft hatte zwar „alles im Griff“, so Vogel, sie konnte aber kein Kapital daraus schlagen. Torlos ging’s in die Pause. 

Die zweite Halbzeit begann für die Hohenpeißenberger gut: Wenige Minuten nach Wiederanpfiff erzielte Daniel Vögl das 1:0. Bis Mitte des Abschnitts hatten die Gäste laut ihrem Trainer das Spiel im Griff, doch dann folgte der Bruch. 

Erst gelang den Bernbeurenern durch einen Handelfmeter der Ausgleich, ehe wenig später Hohenpeißenbergs Jakob Prietzel wegen einer Tätlichkeit vom Platz gestellt wurde. Der Platzverweis wirkte sich auch auf des Spiel aus, denn die Gastgeber übernahmen jetzt das Kommando. Schlussendlich aber blieb es beim 1:1. Für seine Mannschaft wäre ein Sieg zwar möglich gewesen, so Vogel, „allerdings sind wir mit dem einem Punkt durchaus zufrieden“. Vogel: „Wir müssen einfach cleverer werden.“

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