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Coach Markus Bierling hat mit seiner Mannschaft das ausgesprochene Saisonziel des Klassenerhalts längst übertroffen. Nun richtet sich der Blick nach oben.

BSC richtete den Blick nach oben

BSC Oberhausen flirtet mit dem Aufstieg

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Vor der Saison hatten die Verantwortlichen des BSC Oberhausen den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben. Davon können sie sich mittlerweile aber verabschieden.

Nach 17 von 28 Spielen belegt der BSC in der Kreisklasse 3 zur Winterpause den fünften Platz. Der Abstand zur gefährdeten Zone beträgt 15 Punkte ist damit riesengroß. Daher haben die Oberhausener die Messlatte jetzt höher gelegt: „Wir wollen möglichst lange oben mitspielen“, so BSC-Trainer Markus Bierling. Das Wort „Aufstieg“ will er jedoch noch nicht in den Mund nehmen.

Denn Bierling ist bewusst: Der Kader ist knapp besetzt, Ausfälle kann die Mannschaft nur bedingt verkraften. Schon jetzt ist absehbar, dass ihm in der Frühjahrsserie aus beruflichen oder privaten Gründen immer wieder mal der eine oder andere Spieler ausfallen wird. So wird es seiner Aussage nach schwer, die Mannschaft ausschließlich leistungsbezogen aufzustellen. „Und wenn du oben mitspielen willst“, muss mehr Konkurrenzkampf her“, so Bierling. Verbesserungswürdig ist beim BSC seiner Ansicht nach die Chancenverwertung. „Wir müssen vor dem gegnerischen Tor einfach abgeklärter werden“.

Es gibt aber auch Dinge, die Bierling gut gefallen haben. „Der Teamgeist ist enorm.“ Auf den Zusammenhalt in der Truppe sei es auch zurückzuführen, dass die Mannschaft den Abgang seines Torjägers Moritz Müller recht gut verkraftet hat. Der BSC sei dadurch sogar unberechenbarer geworden. „Wenn der eine mal kein Tor schießt, macht es eben ein anderer“, so der BSC-Coach. Was zudem für Oberhausen spricht: Von den verbleibenden elf Partien trägt er sieben in der heimischen Hungerbach-Arena. Und dort ist der BSC in dieser Saison bislang eine Macht, sechs ihrer sieben Heimspiele hat die Bierling-Elf gewonnen.

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