Ribéry-Hammer! Drastische Maßnahme gegen Bayern-Star nach Watschn

Ribéry-Hammer! Drastische Maßnahme gegen Bayern-Star nach Watschn
+
Nicht aufzuhalten: Majeed Alkfaji (r.) stellte die Abwehr des ESV Penzberg vor erhebliche Schwierigkeiten.

„Eine geile Teamleistung“

Deutlicher Heimsieg für BSC gegen ESV Penzberg

  • schließen

Oberhausen feiert gegen den ESV Penzberg den dritten Sieg im dritten Spiel. Auch eine Rote Karte kann den BSC nicht stoppen.

Stefan Korpan tat sich sichtlich schwer, die Leistung seiner Mannschaft zu erklären. Immer wieder schüttelte der Trainer des ESV Penzberg nach Spielende ungläubig den Kopf, ehe er schließlich sagte: „Ganz ehrlich, ich hoffe, die waren gestern alle beim Feiern.“ Galgenhumor als letzte Lösung. Was sein Team gegen den BSC Oberhausen insbesondere in der ersten Halbzeit gezeigt hatte, war schlichtweg unterirdisch. Kaum ein Pass erreichte die Mitspieler, kaum ein Zweikampf ging an den ESV. Die Folge: Nach etwas mehr als einer viertel Stunde führten die Oberhausener 3:0. Den Auftakt bildete eine Koproduktion der beiden besten Spieler auf dem Platz. Majeed Alkfaji, der die Penzberger wie Slalomstangen umkurvte, flankte auf Antreiber Maximilian Heringer, der den Ball über die Linie drückte. 

Wenig später erhöhte zunächst Mert Genc per Foulelfmeter, ehe Alkfaji seinen nächsten Alleingang mit einem Schuss ins lange Eck abschloss. Dass bis zur Halbzeit keine weiteren Treffer fielen, hatten die Penzberger ihrem Torhüter Eugen Brenninger zu verdanken, der mehrere Großchancen des BSC entschärfte. Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt: Bei hohen Temperaturen schalteten die Hausherren einen Gang zurück und lauerten auf Konter. Dem ESV war das Bemühen, die katastrophale erste Hälfte vergessen zu machen, zwar anzusehen. Zu einer wirklichen Torchance kam er aber nicht. Daran änderte auch die rote Karte für Oberhausens Andreas Feldl nichts. Nach einem Stockfehler von Innenverteidiger-Kollege Raphael Franz hatte er sich nur noch per Notbremse zu helfen gewusst. Den Schlusspunkt unter eine einseitige Partie setzte Dominik Reindl mit einer feinen Einzelaktion. Michael Jungmann, der den urlaubenden BSC-Trainer Markus Bierling vertrat, war nach dem dritten Sieg im dritten Spiel entsprechend zufrieden. „Das war wieder eine geile Teamleistung“, sagte er. „So darf es weitergehen.“ 

BSC Oberhausen - ESV Penzberg 4:0

Tore: 1:0 (3.) Heringer, 2:0 (6., Foulelfmeter) Genc, 3:0 (17.) Alkfaji, 4:0 (85.) Reindl.Rote Karte: Oberhausen: Feldl (52.).Schiedsrichter: Fabian Bremauer (SV Apfeldorf). Zuschauer: 50.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Fragliche Schiedsrichterentscheidungen“ - Haunshofen beenden Negativserie 
Aufatmen beim SV Haunshofen: Mit dem 4:2 (1:2) im Heimspiel gegen den SC Huglfing beendete das Team von Trainer Florian Steigenberger eine Serie von vier Partien ohne …
„Fragliche Schiedsrichterentscheidungen“ - Haunshofen beenden Negativserie 
Dritte Niederlage in Folge für Söcherings Frauen
Für die Fußballerinnen des SV Söchering wird’s langsam ungemütlich. Das 0:2 (0:1) im Heimspiel gegen den TSV Rott war die dritte Niederlage in Folge für den SVS.
Dritte Niederlage in Folge für Söcherings Frauen
SVL Weilheim verschießt zwei Elfmeter und verliert 0:1 gegen Münsing II
Der SVL Weilheim verabschiedete sich mit einer Niederlage in die Winterpause. Im Heimspiel gegen den SV Münsing II musste sich die Elf von Trainer Domagoj Sipic mit 0:1 …
SVL Weilheim verschießt zwei Elfmeter und verliert 0:1 gegen Münsing II
„Zauberer am Ball“ - Sanel Beganovic vom ASV Antdorf für sein Jubiläum geehrt
Bei Sanel Beganovic vom ASV Antdorf steht Vereinstreue ganz oben. In 20 Jahren absolvierte Beganovic 500 Spiele für den ASV und erzielte 120 Tore. Jetzt wurde er vom …
„Zauberer am Ball“ - Sanel Beganovic vom ASV Antdorf für sein Jubiläum geehrt

Kommentare