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Wieder eine Chance vergeben: Die Dießener (in dunklen Trikots, hier Philipp Ropers) mussten sich trotz spielerischen Übergewichts den Pählern (v. li. Christian Muhsal, Jonathan Sandeck und Torhüter Alexander Schmid) geschlagen geben. 

A-Klasse 5: Kompakt

Ein Dießener besiegelt Dießens Niederlage, Haunshofen triumphiert im Derby

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Der FC Seeshaupt feiert wichtige Punkte in Andechs. Perchting ist gegen Peißenberg II in Ballerstimmung und Haunshofen gewinnt das Derby gegen Wielenbach.

SV Haunshofen 4
SV Wielenbach 2

Tore: 0:1 (4.) Ücker, 0:2 (32.) Habermeier, 1:2 (60.) A. Steigenberger, 2:2 (67.) A. Steigenberger, 3:2 (79.) K. Steigenberger, 4:2 (86.) Günther. Gelb-rote Karte: Haunshofen: Hälterlein (90.+2). Schiedsrichter: Dragan Dekic (TSV Benediktbeuern). Zuschauer: 130.

Dem SV Haunshofen gelang es dank einer fulminante Aufholjagd in der zweiten Hälfte, dieses Gemeindederby für sich zu entscheiden. Wielenbach ging früh durch Johann Ücker in Führung. Laut SVW-Trainer Martin Fendt war seine Mannschaft im ersten Abschnitt präsenter als der Gegner. Wielenbach machte weiter Druck, Haunshofen wurde in die Defensive gedrängt. Noch vor der Halbzeit erhöhte Maximilian Habermeier für die deutlich überlegenen Gäste auf 2:0. In der zweiten Halbzeit wollte Fendts Mannschaft allerdings nichts mehr gelingen. „Nach der Halbzeit war das ein Totalausfall“, kritisierte der SVW-Coach. Die Gäste ließen es laut ihrem Trainer am nötigen Zweikampfverhalten und an der Laufbereitschaft fehlen. In dem Maße, wie die Wielenbacher abfielen, steigerten sich die Haunshofener. Die Bemühungen der Hausherren wurden belohnt. Andreas Steigenberger gelang der Anschlusstreffer, wenig später verwandelte er einen Handelfmeter zum Ausgleich. Beide Trainer waren sich einig, dass dieser Strafstoß strittig gewesen sei. Haunshofen ließ nicht nach. Es war Spielertrainer Korbinian Steigenberger, der sein Team erstmals in Führung brachte. Michael Günther machte kurz vor Schluss den Sack zu und traf um 4:2-Endstand. In der Nachspielzeit handelten sich die Gastgeber eine gelb-rote Karte ein, auf den Spielverlauf hatte das aber keinen Einfluss mehr. „Wenn du in der zweiten Hälfte vier Tore kassierst, dann hast du den Sieg nicht verdient“, so Wielenbachs enttäuschter Trainer.  lk

TSV Pähl 1
MTV Dießen 0

Tore: 1:0 (60.) Bernhard. Schiedsrichter: Rupert Schneider (SF Bichl). Zuschauer: 70.

Obwohl die Pähler auf vier Stammspieler verzichten mussten, gelang ihnen ein knapper Sieg. Das entscheidende Tor erzielte mit Markus Bernhard ausgerechnet ein gebürtiger Dießener. Die Gäste spielten laut einer MTV-Mitteilung sehr offensiv und „hatten das Zepter in der Hand“. Pähl setzte die taktische Marschroute seines Trainers Torsten Wechsler konsequent um. Diese lautete: tief stehen und auf Konter lauern. Dadurch hatten die Dießener zwar erheblich mehr Ballbesitz und die Mehrzahl an Chancen, ein Treffer gelang ihnen aber nicht. Auch nach der Pause kamen die Gäste zu einigen Chancen, die aber allesamt ungenutzt blieben. Das sollte sich rächen. Nach einer Stunde gelang Bernhard nach einem Konter das 1:0 für Pähl, als er freistehend zum Abschluss kam. Pähl stand im weiteren Verlauf stabil in der Verteidigung und ließ keinen Treffer zu. „Das war eine taktische Meisterleistung“, so der erfreute Wechsler.  lk

TSV Königsdorf 0
SV Bernried 1

Tore: 0:1 (67.) Leitner. Schiedsrichter: Michael Brandl (FSV Höhenrain). Zuschauer: 50.

Auch vom Tabellendritten Königsdorf ließen sich die Bernrieder nicht stoppen. Das Team von Trainer Josef Effner ist seit nunmehr sechs Partien ungeschlagen. Bereits in der ersten Hälfte setzten die Gäste den Gegner unter Druck. Königsdorf agierte eher zurückhaltend und war nur durch Standards gefährlich. Nach etwa einer halben Stunde bekam Bernried nach einem Handspiel einen Elfmeter zugesprochen. Matthias Rebasch trat an, doch er verschoss. Auch nach der Halbzeit war Bernried mit seinen Aktionen gefährlicher als der Gegner. Nach einer Ecke bewahrte Königsdorfs Torhüter seine Mannschaft vor dem Rückstand. Kurze Zeit später war es dann aber so weit: Wiederum nach einer Ecke kam Markus Leitner zum Kopfball – 1:0.  lk

FSV Höhenrain 2
TSV Weilheim 0

Tore: 1:0 (18.) Schaller, 2:0 (22.) Schaller. Schiedsrichter: David Heymel (FC Penzberg). Zuschauer: 50.

Für den TSV Weilheim spitzt sich die Lage im Tabellenkeller weiter zu. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt mittlerweile vier Punkte. Trotz verbesserter Leistung im Vergleich zu den vorangegangenen Partien ging der TSV beim souveränen Tabellenführer leer aus. Die Niederlage hatten sich die Gäste vor allem aufgrund ihrer schwachen Anfangsphase zuzuschreiben. Laut Trainer Ole Krümpel agierten seine Spieler zunächst schlafmützig, sie waren „einfach zu weit vom Mann weg“. Nach der Pause spielten die ersatzgeschwächten Weilheimer laut ihrem Trainer besser nach vorn, aber „wir schaffen es aktuell nicht, in den Strafraum zu kommen“, so Krümpel. Zwar hatte seine Mannschaft nach dem Wechsel kaum Chancen, dennoch wäre nach Ansicht Krümpels ein Unentschieden für den TSV verdient gewesen.  jg

TSV Erling-Andechs 1
FC Seeshaupt 3

Tore: 1:0 (4.) Wohlmuth, 1:1 (76.) Müller, 1:2 (83.) Brückl, 1:3 (86.) Wagner. Schiedsrichter: Matthias Bartl (SV Wielenbach). Zuschauer: 50.

„Heute ist es endlich mal besser gelaufen“, so FC-Trainer Ernst Hutzler. Mit diesem Sieg hat sich seine Mannschaft vorerst von den Abstiegsplätzen abgesetzt. Zunächst sah es jedoch nicht nach einem Erfolgserlebnis für die Seeshaupter aus. Nach nur vier Minuten gerieten sie in Rückstand, nachdem sie im Anschluss an eine eigene Ecke ausgekontert worden waren. Nach diesem frühem Rückschlag standen die Seeshaupter laut ihrem Trainer jedoch stabil. Nach der Pause war dann der FC die spielbestimmende Mannschaft, er schaffte es aber zunächst nicht, diese Überlegenheit in Tore umzumünzen. So dauerte es bis in die Schlussviertelstunde, ehe der FC zum laut Hutzler verdienten Ausgleich durch Thomas Müller kam. Nur sechs Minuten später brachte Fabian Brückl seine Mannschaft in Führung. Kurz vor Schluss war es Magnus Wagner, der nach einer Ecke den Ball zum 3:1 einschob und damit für die Entscheidung zu Gunsten der Gäste sorgte.  jg

TSV Peißenberg II 0
TSV Perchting-H. 5

Tore: 0:1 (6.). Herrmann, 0:2 (12.) Ar (Elfmeter), 0:3 (47.) Glas, 0:4 (76.) Oberndorfer, 0:5 (90.) Kammerlander. Schiedsrichter: Boris Netschajew (SC Pöcking-P.. Zuschauer: 50.

Schon nach wenigen Minuten wurde deutlich, dass dies eine sehr einseitige Partie werden würde. „Perchting war feldüberlegen ohne Ende“, berichtete Peißenbergs Trainer Bodo Nusser. Der Tabellenzweite aus dem Landkreis Starnberg wurde seiner Favoritenrolle voll umfänglich gerecht. Als Entschuldigung ließ Nusser gelten, dass den Gastgebern vier Stammkräfte fehlten, was sich vor allem in der Abwehr nachhaltig bemerkbar machte. Nach etwas mehr als zehn Minuten lag die Peißenberger Reserve bereits mit 0:2 hinten. Etwa 20 Minuten „haben wir ordentlich mitgespielt“, berichtete Nusser. Die restliche Spielzeit konnten die Perchtinger nach Belieben schalten und walten.  ssc

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