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Sorgenvoller Blick: Im ersten Heimspiel gegen Deisenhofen II war Habachs Trainer Jürgen Staiger nicht nach guter Laune.

„Polling gehört für mich zum erweiterten Favoritenkreis“

Erstes Duell seit 15 Jahren zwischen SV Polling und ASV Habach

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Obwohl erst zwei Spieltage absolviert sind, haben in der Kreisliga 1 nur noch drei Vereine eine weiße Weste. Dazu gehört auch der ASV Habach, der sich gegen Deisenhofen II (4:3) und in Waldram (3:2) jeweils knapp durchsetzte.

Habach/Polling – Am Samstag will die Mannschaft von Trainer Jürgen Staiger die Erfolgsserie im Heimspiel gegen den SV Polling (15 Uhr) fortsetzen. „Das wird aber nicht einfach, da Polling für mich zum erweiterten Favoritenkreis gehört“, lobt Staiger den Landkreisrivalen, gegen den der ASV seit langer Zeit kein Pflichtspiel mehr absolviert hat. Genauer gesagt seit der Saison 2003/04, als beide Mannschaften in der A-Klasse spielten und am Ende jeweils Mittelfeldplätze belegten.

„Habach ist einer der Titelfavoriten, wir fühlen uns in der Außenseiterrolle aber ganz wohl“, gibt Pollings Coach Robert Färber, der aus dem Urlaub zurückgekehrt ist, die Komplimente umgehend zurück. „Wir werden versuchen, dem ASV das Leben so schwer wie möglich zu machen“, so Färber, der auf ein spannendes Derby vor großer Kulisse hofft. Die Aufstellung bereitet ihm ein wenig Kopfzerbrechen, da er einige angeschlagene Spieler hat. „Bei ihnen entscheidet sich ein Einsatz erst kurzfristig“, sagt Färber, dessen Team mit einem Sieg und einer Niederlage bislang eine ausgeglichene Bilanz aufweist.

Keine Wackelkandidaten, dafür aber definitive Ausfälle haben die Habacher. Kapitän Benedikt Heckmeier (gebrochene Nase) und Martin Leiß (Urlaub) fehlen, dafür stehen Coach Staiger mit den lange verletzten Matthias Adelwart und Maximilian Gerg zwei Leistungsträger sowie mit Nachwuchsmann Dominik Selner, der aus dem Urlaub zurück ist, drei Akteure wieder zur Verfügung. Nicht zuletzt aufgrund der größeren personellen Auswahl gegenüber dem Waldram-Spiel hofft Staiger auf einen Derbysieg. „Dazu müssen wir an die Leistung aus dem Heimspiel gegen Deisenhofen anknüpfen“, sagt Staiger, der gegen Polling aber auf eine nervenaufreibende Aufholjagd wie nach dem Drei-Tore-Rückstand gegen die Deisenhofener im ersten Heimspiel gern verzichtet. 

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