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Trainer Thomas Dötsch kann mit seinem FCP-Futsal gegen BSK Allgäu die Meisterschaft gewinnen.

Nach Pleite ist ein Sieg Pflicht

FC Penzberg Futsal will gegen BSK Allgäu Meisterschaft gewinnen

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Zwölf Partien blieb die Futsal-Truppe des FC Penzberg in der Bayernliga unbesiegt. Im 13. Spiel setzte es die erste Niederlage. Die vorletzte Saisonpartie bei Atletico Erlangen verlor der Spitzenreiter hauchdünn mit 4:5.

„In Erlangen haben wir uns selbst geschlagen, weil wir einfach nicht den nötigen Schritt zum Schluss machten“, berichtete FCP-Coach Thomas Dötsch. „Von der hitzigen Atmosphäre her war es genau das richtige Spiel, um uns auf das große Finale gegen den BSK Allgäu einzustimmen.“ Das letzte Saisonspiel und zugleich das „Endspiel um den Titel“ findet an diesem Samstag (16 Uhr) vor heimischem Publikum statt. Die Penzberger Ausgangslage gegen den punktgleichen BSK Allgäu hat sich durch die Niederlage nur geringfügig geändert. Statt eines Unentschiedens braucht der FCP jetzt einen Sieg gegen den Zweiten, um sich den Bayernliga-Titel und den Aufstieg in der Regionalliga zu sichern. „Wir rechnen mit mehr als 300 Zuschauern in der Halle, die mit uns Geschichte schreiben wollen“, sagte Dötsch.

In Erlangen gerieten die Penzberger nach zehn Minuten in Rückstand. Nachdem der Erlanger Alberto Hermosa (14.) die rote Karte gesehen hatte, glich Tasso Fytanidis (14.) für den FCP aus. Danach wiederholte sich das Ganze zwei weitere Male. Erlangen legte vor (15., 16.), Penzberg zog durch Fytanidis (16.) und Maxi Kalus (18.) wieder gleich. Anschließend lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch ohne weitere Treffer. Erst in der Schlussphase schoss Marco Hiry (36.) die Gäste erstmals in Front. Die knappe Führung brachten die Penzberger aber nicht ins Ziel, weil Erlangen mit einem Doppelschlag (39., 40.) in den letzten zwei Spielminuten noch die Wende erzwang. „Das Hinspiel haben wir noch knapp gewonnen, jetzt haben wir halt knapp verloren“, sagte Dötsch.  rh

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