Ab jetzt wieder mit gelerntem Keeper: Nach längerer Pause steht Davor Antunovic (Mitte) wieder im Penzberger Gehäuse. foto: halmel (Archiv)

FC Penzberg 6:2 GSV Karslruhe

FC Penzberg: Spielertrainer Hiry und Kalus treffen beide gegen GSV Karlsruhe

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Fast die komplette Hinrunde absolvierte der FC Penzberg ohne gelernten Torhüter. Die Verlegenheitslösungen mit Feldspielern zeigten nur wenig Erfolg.

Penzberg – Fast die komplette Hinrunde in der Futsal-Regionalliga absolvierte der FC Penzberg ohne gelernten Torhüter. Die Verlegenheitslösungen mit Feldspielern zwischen den Pfosten zeitigten nur wenig Erfolg. Mit einem regulären Keeper läuft es dagegen im noch jungen Jahr 2020 wie geschmiert. Mit Davor Antunovic holte der FCP im Heimspiel gegen den GSV Karlsruhe durch ein 6:2 (3:1) den dritten Sieg in Folge. Dadurch kletterte der Aufsteiger in der Tabelle auf Platz fünf. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt jetzt bereits sechs Punkte.

„Davor war heute wieder ein brutal starker Rückhalt für uns“, lobte Marco Hiry, die eine Hälfte des Penzberger Spielertrainer-Duos, seinen Torhüter. Gegen den laut Hiry „taktisch überaus versierten und läuferisch sehr starken Gegner“ tat sich sein Team anfangs sehr schwer. Im weiteren Verlauf verzeichnete der FCP gegen den Tabellenletzten jedoch ein deutliches Chancenplus. Die Verwertung dieser Möglichkeiten ließ aber zu wünschen übrig. „Wir hätten früher den Deckel draufmachen müssen, wobei der Karlsruher Torhüter auch sehr gut gehalten hat“, so Hiry, der überhaupt das gesamte Gästeteam lobte. „Eine sehr sympathische Mannschaft,“ urteilte Hiry über den Gehörlosen-Sportverein, der aufgrund des Handicaps seiner Spieler mit Zeichensprache kommunizierte. Die Schiedsrichter waren bei dieser Partie vor rund 100 Zuschauern neben ihren Pfeifen zusätzlich mit Fahnen ausgerüstet, mit denen sie optisch ihr Eingreifen signalisierten.

In den ersten Minuten taten sich die Penzberger gegen die ballsicheren Karlsruher noch sehr schwer. Erst Sepp Siegert jun. brach mit dem 1:0 den Bann (10.). In der Folge erarbeiteten sich die Hausherren einige Möglichkeiten. Weitere Treffer sprangen aber erst kurz vor dem Wechsel heraus, als Sean Erten (18.) und Maximilian Kalus (19.) zum 2:0 und 3:0 trafen. Zwischen diesen beiden Toren gelang den Karlsruher mit einem abgefälschten Distanzschuss der zwischenzeitliche Anschlusstreffer (18.).

Auch nach der Pause ließen die Gastgeber die nötige Konsequenz vor dem gegnerischen Kasten vermissen. Das sollte sich rächen, denn der GSV verkürzte nach einer abgewehrten Ecke auf 2:3 (32). Die Antwort der Penzberger folgte aber auf dem Fuß. Nachdem zunächst Erten noch am Pfosten gescheitert war, beförderte Suheil Amadodin, der erst zur Pause zum Team stieß, die Kugel im zweiten Nachsetzen zum 4:2 in die Maschen (33.). Karlsruhe gab sich noch nicht geschlagen. Antunovic verhinderte aber mit einigen Paraden, dass es für den FC noch eng wurde. In der Schlussphase machten Hiry (37.) nach einem Konter sowie Hannes Huber (39.), der den Ball in den mittlerweile verwaisten Kasten der Karlsruher schob, alles klar.  

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