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Martin Wagner gibt sein Debüt gegen Hertha München.

Wagner setzt auf Kontinuität

Mit Neu-Trainer Wagner: FC Penzberg erwartet FC Hertha München

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Der Trainer ist seit Dienstag neu, an der Aufstellung und der taktischen Ausrichtung des FC Penzberg wird sich zunächst aber noch wenig ändern.

„Nach zwei Einheiten mit der Mannschaft ist das schwierig“, sagt Martin Wagner, der jetzt den Posten als Cheftrainer beim Bezirksligisten übernommen hat. „Die ersten Eindrücke sind sehr positiv“, sagt der 34-Jährige ehemalige Habacher Coach, der sich der Schwere der Aufgabe in Penzberg durchaus bewusst ist. „Das ist aber auch der Reiz“, erklärt Wagner. Die erste Bewährungsprobe bildet für ihn an diesem Samstag (15.30 Uhr) beim Heimspiel des Zweiten gegen den FC Hertha München.

„Die Hertha hat eine solide Abwehr und in der Offensive zwei, drei gute Spieler“, sagt Wagner über den derzeitigen Tabellenneunten, den er in der vergangenen Woche bei der 0:2-Heimniederlage gegen Raisting beobachtete. Bei den Münchnern läuft es aktuell, nach einem starken August mit drei Siegen und einem Unentschieden, nicht mehr so rund, was auch an einigen Ausfällen liegt. Die Penzberger sind aber auch nicht komplett: Max Panholzer, der zuletzt in guter Form war, ist erkrankt. Sturmtalente Samir Neziri ist angeschlagen und muss möglicherweise passen. Für Letzteren könnte eventuell Patriot Laqi in die Startelf rücken. Wer Panholzer auf der Sechser-Position ersetzt, ist noch offen. „Das muss ich noch mit Sepp Siegert besprechen“, befindet sich Wagner in engen Austausch mit dem Co-Trainer, der das Team in den letzten Wochen erfolgreich betreute.

„Unser Ziel ist es, gegen Hertha das Tempo hoch zu halten“

„Aktuell bleibt das meiste wie bisher, aber mit der Zeit will ich schon das eine oder andere ändern“, sagt Wagner, der mit Sandu Poplacean und Michael Oberpriller auch wieder zwei Alternativen mehr auf der Bank hat. Fehlen werden aber Christian Lautenbacher, Fazlican Verep und Florian Himmelstoß.

„Unser Ziel ist es, gegen Hertha das Tempo hoch zu halten“, sagt Wagner. Er erwartet gegen die Gäste ein Geduldspiel und nicht unbedingt eine Torflut wie zuletzt beim 9:0 bei Herakles. „Wir werden nicht immer gleich nach 20 Minuten mit 4:0 führen“, bremst Wagner die Euphorie. „Mit unserer starken Offensive fallen aber irgendwann die Tore, deshalb bin ich zuversichtlich, einen Heim-Dreier zu holen“, will Wagner mit seinem neuen Team die Jagd auf den Spitzenreiter aus Brunnthal auf jeden Fall fortsetzen.  

Statistik

Anstoß: Samstag,15.30 Uhr, Nonnenwaldstadion an der Karl-Wald-Straße.

FC Penzberg: Salcher – Hiry, Buchner, Wirtl, Wiedenhofer, Siegert, Huber, Sabir Neziri, Lajqi, Krämer, M.Kalus /Simic, Oberpriller, Poplacean, Dzambas, Vogel.

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