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Mannschaftsfoto - ASV Habach 2015/2016

Glückliches Remis in Bad Kohlgrub

Feigl-Tor reicht zum Punktgewinn für den ASV

ASV Habach - Martin Wagner schnaufte erst mal tief durch. Der Trainer des ASV Habach war froh, die Partie beim FC Bad Kohlgrub-Ammertal am Mittwochabend einigermaßen schadlos überstanden zu haben.

„Ich denke, mit dem 1:1 können wir ganz gut leben“, sagte er. „Über die gesamte Spieldauer gesehen, war es sicher eher ein glücklicher Punktgewinn.“

Wie hoch Wagner den einen Zähler einschätzt, machte er auch nochmal ganz deutlich. „Das war wohl mit der stärkste Gegner, auf den wir in der Saison bis jetzt getroffen sind“, meinte er. „Gerade deswegen muss man sich so einen Punktgewinn aber auch erst mal verdienen, und das haben wir wohl durch große Leidenschaft getan.“ Dabei war aber speziell die erste Halbzeit noch nicht das, was sich Wagner vorgestellt hatte. „Da waren wir noch zu passiv“, erklärte er. Und der ASV hatte Glück. Vor allem beim Versuch von Josef Niklas, der den Ball an den Pfosten schoss, von dem er Habachs Keeper Felix Knoch an den Rücken und anschließend ins Tor-Aus sprang. Bei der nächsten Aktion der Gastgeber halfen aber weder Knoch noch das Glück oder sonst irgendwas: Martin Fend kam an der Strafraumgrenze an den Ball und traf mit einem überlegten Schuss zum 1:0 (31.). Die erste nennenswerte Aktion der Gäste ereignete sich kurz vor dem Pausenpfiff, als Maximilian Feigl an Bad Kohlgrubs Schlussmann Stefan Glas – er zeigte eine Fußabwehr – scheiterte.

Der zweite Spielabschnitt begann dann wesentlich erfolgreicher für Habach. Nach einem Ballverlust der Platzherren kam der Ball von Felix Habersetzer über Maximilian Nebl zu Feigl. Der stand zwar wohl gut zwei Meter im Abseits, aber da die Pfeife des Unparteiischen stumm blieb, war ihm das egal. Habachs Stürmer erzielte mit seinem sechsten Saisontreffer den 1:1-Ausgleich (51.). Danach gehörte das Feld wieder dem FC, der es aber nicht verstand, ein Tor zu erzielen. Ein Distanzschuss von Markus Burkart landete nur am Querbalken. „In der ersten Halbzeit haben wir zu viel Respekt gezeigt“, so Wagner. „Das musste ich in der Pause ansprechen, dann lief es auch etwas besser.“

Quelle: fussball-vorort.de

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