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Johannes Huber, Mittelfeldspieler des FC Penzberg. 

Fussball: Bezirksliga

Johannes Huber rettet FC Penzberg in der Nachspielzeit

Drei Tore in den letzten Spielminuten fielen beim Bezirksliga-Start des FC Penzberg. Dank einer verunglückten Freistoßflanke kam der FCP noch um eine Niederlage herum.

Penzberg - Vor gut zwei Monaten verspielte der FC Penzberg durch die 1:2-Niederlage beim FC Phönix München seine letzte kleine Chance auf den zweiten Tabellenplatz und damit die Relegation zur Landesliga. Die Wiedergutmachung dafür am ersten Spieltag der neuen Bezirksliga-Saison hat aus Sicht des FCP nur halb geklappt. Durch einen Treffer in der Nachspielzeit holte sich die Mannschaft von Coach Thomas Dötsch bei den runderneuerten Münchnern immerhin ein 2:2 (0:1)-Unentschieden.

In den letzten Minuten der Partie fielen dabei drei Tore. „Wenn man so spät noch in Rückstand gerät, bin ich mit dem Ergebnis zufrieden“, sagte Dötsch. Bei genauerer Betrachtung machte er allerdings auch ein Manko aus: „Wir hatten mehr vom Spiel und auch mehr Torchancen, deshalb hätten wir eigentlich gewinnen müssen.“ Die Münchner waren in der Offensive weniger aktiv. „Sie haben eigentlich nur zweimal aufs Tor geschossen, und die Versuche waren drin“, sagte der FCP-Trainer.

FC Penzberg: Gute Torchancen bleiben ungenutzt 

Die Penzberger ließen hingegen schon in der ersten Hälfte einige gute Möglichkeiten aus. Christian Wiedenhofer scheiterte bei zwei Kopfbällen, und Neuzugang Christian Lautenbacher köpfte einmal vorbei. Darüber hinaus verpasste auch Sandu Poplacean einen möglichen Treffer. Das erste Tor erzielte stattdessen Phönix Mittelfeldmann Denis Knezevic (37.) mit einem Sonntagsschuss aus 18 Metern, der vom Innenpfosten ins Tor sprang.

Nach der Pause erhöhten die Penzberger den Druck. Dötsch brachte mit Franz Fischer und Maximilian Kalus, die überraschend nicht zur Startelf gehörten, zwei frische Kräfte. „Wir haben einen sehr dichten Kader“, begründete Dötsch die Entscheidung, seine beiden Leistungsträger nicht von Beginn an zu bringen. Die beiden Joker stachen nicht in Form von eigenen Toren, sie bereiteten aber den Ausgleich, des dritten Eingewechselten vor: Maximilian Panholzer versenkte den Ball nach einer schönen Kombination aus 18 Metern halbhoch zum 1:1 (82.) in den Kasten.

FC Penzberg: Johannes Huber trifft per Freistoß 

Die Freude darüber währte bei den Penzberger nicht allzu lange, da sich FCP-Keeper David Salcher einen Patzer erlaubte. Er ließ sich nach einem Rückpass den Ball von Abdelaziz Abdane abnehmen, der den Torwart danach zum 2:1 (90.) überlupfte. „Das passiert, daraus muss er lernen“, hielt sich Dötsch mit Kritik an seinem Schlussmann danach zurück. Penzbergs Spielmacher Johannes Huber bügelte die Scharte kurz vor dem Ablauf der Nachspielzeit noch aus. Sein direkter Freistoß vom Strafraumeck, der als Flanke gedacht war, senkte sich überraschend für den Phönix-Ersatztorhüter Stefan Latzel, zum 2:2-Endstand (90+8.) ins Kreuzeck. Latzel war vor der Pause für den verletzten Cerruti Zola eingewechselt worden.

Roland Halmel

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