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Richard Hartmann (Archivfoto) sprang kurzfristig als Interimstrainer ein.
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Marco Pröbstl und der Verein trennten sich nach dem 1:5 am Karsamstag in Altenstadt.

Fußball: Kreisliga 2

Mit Interimstrainer Hartmann kehrt bei Polling das Glück zurück

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Paukenschlag beim SV Polling: Der Verein und Coach Marco Pröbstl haben sich getrennt. Am Ostermontag gelang dem SVP mit Pröbstls Vorgänger an der Linie ein Sieg.

Polling - Ein recht turbulentes Osterwochenende erlebte die erste Mannschaft des SV Polling. Am Karsamstag verlor der Kreisliga-Aufsteiger das Landkreisderby beim TSV Altenstadt mit 1:5 (0:2). Danach kam es zur Trennung zwischen Coach Marco Pröbstl und dem Verein. Am gestrigen Ostermontag holte der SVP mit dem 2:1 (0:0)-Heimsieg über die FT Jahn Landsberg drei sehr wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Polling: Richard Hartmann als Interimstrainer 

Als Interimstrainer sprang Pröbstls Vorgänger Richard Hartmann ein. Er wird bis zum Saisonende das Team betreuen. „Wir probieren es eben mit unserer Allzweckwaffe“, sagte SVP-Abteilungsleiter Helmut Karg mit Blick auf Hartmann. Die 1:5-Pleite am Samstag war laut Karg nicht ausschlaggebend für die vorzeitige Trennung von Pröbstl (er hätte ohnehin am Saisonende aufgehört). Allerdings habe der Coach nach der Niederlage gesagt, dass er im Falle einer erneuten Pleite am Ostermontag das Feld räumen würde. „Da war aus unserer Sicht Handeln nötig“, sagte Karg. Pröbstl wollte eigentlich schon in der Winterpause aufhören, allerdings stand kein Nachfolger zur Verfügung. Letztlich „konnte er es doch nicht mehr so durchziehen, wie es nötig gewesen wäre“, so Karg.

Polling: Kapitän Sebastian Gößl trifft zweimal 

Mit Hartmann an der Seitenlinie zeigten die Pollinger gestern jedenfalls eine kämpferisch starke Leistung. „Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie Moral hat. Das ist wichtig“, so Hartmann. Die Gastgeber steckten auch einen unglücklichen 0:1-Rückstand weg: Erst traf Michael Schwinghammer an den Pfosten, im Gegenzug war Landsbergs Nikolaos Liatsopoulos erfolgreich (56.). Es war dann der Kapitän, der den Pollingern den zweiten Heimsieg der Saison bescherte.

Nach einem Pass von Tobias Niederleitner erzielte Sebastian Gößl mit einem Flachschuss das 1:1 (69.). Wenig später entschied nach einem Gewühl vor dem FT-Tor der Schiedsrichter auf Handelfmeter. Landsbergs Enrico Stasik sah für seine Rettungsaktion Rot. Den fälligen Strafstoß verwandelte Gößl sicher zum 2:1 (78.). Gößl hatte dann die Chance aufs dritte Tor, vergab aber freistehend (87.). In der ersten Hälfte hatte Landsberg drei hochkarätige Möglichkeiten (2., 8., 34.). Die beste SVP-Chance verbuchte Philip Schöttl: Nach einer Hereingabe ging er zum Ball, dieser touchierte die Latte des FT-Tores (42.).

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