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Wer geht diesmal in die Knie? Im Hinspiel kassierten die Pollinger (in dunklen Trikots, hier Florian Clement) auf heimischem Platz gegen Pöcking eine 0:2-Niederlage.

Fussball

Kreisliga: Vorentscheidungen im Aufstiegsrennen 

Anders als in der Kreisliga 1 (Brunnthal ist Meister) ist das Titelrennen in der Kreisliga 2 extrem spannend. Sieben Teams können Erster werden, darunter der SV Polling.

Landkreis - Sieben Vereine können in der Kreisliga 2 noch Meister werden. Darunter ist auch der SV Polling, der sich durch fünf Siege in Folge vom Abstiegs- zum Aufstiegskandidaten gewandelt hat. Auf die Mannschaft der Stunde wartet an diesem Sonntag (15 Uhr) das Spitzenspiel beim Tabellenzweiten, dem SC Pöcking-Possenhofen, der mit der Rückkehr in die Bezirksliga liebäugelt. 

SV Polling: Vom Abstiegs- zum Titelkandidaten 

„Pöcking ist in der Bringschuld, wir können dagegen ohne Druck auflaufen“, so SVP-Coach Richard Hartmann, der diesem Spitzenspiel recht entspannt, entgegensieht. Das primäre Ziel, den Klassenerhalt, haben die Pollinger in der vergangenen Woche durch den 3:2-Heimsieg gegen Maisach bereits eingetütet. „Die letzten zwei Spiele sind Zugabe, wobei wir in Pöcking schon gewinnen wollen“, sagt Hartmann, der bei einem Erfolg seines Teams – unabhängig vom Resultat des anderen Spitzenspiels zwischen Tabellenführer Peiting und Altenstadt – bereits einen Titel unter Dach und Fach bringen könnte: den des besten Auswärtsteams.

„Für einen Aufsteiger wäre das schon stark“, so Hartmann, der nach wie vor auf einige Langzeitverletzte verzichten muss. Lukas Schimpl kehrt aber ins Team zurück. „Wir haben Respekt, aber keine Angst“, sagt Hartmann. Im Hinspiel in Polling kssierte seine Elf eine 0:2-Niederlage.

ASV Habach: Ausrutscher sind verboten 

Seitdem die Meisterschaft in der Kreisliga 1 für den TSV Brunnthal feststeht, ist beim neuen Titelträger die Luft raus. Der bis vor zwei Wochen ungeschlagene Ligaprimus handelte sich danach zwei Niederlagen ein. So etwas sollte sich der ASV Habach, der seine letzte und bisher einzige Niederlage in der Rückrunde in Brunnthal kassierte, im Endspurt nicht erlauben. Ansonsten dürfte es schwer werden, den zweiten Platz zu verteidigen. An diesem Sonntag (15 Uhr) gastiert die Mannschaft von Trainer Martin Wagner beim TSV Otterfing, der – punktgleich mit zwei weiteren Teams – aktuell Platz elf belegt, was die Abstiegs-Relegation zur Folge hat.

„Deshalb dürfen wir den Gegner, der über einige sehr erfahrene Spieler verfügt, nicht unterschätzen“, sagt Wagner, dessen Team in den kampfbetonten vergangenen Partien viel investieren musste. „Deshalb haben wir uns eine Trainingspause gegönnt, um mit aufgeladenen Akkus nach Otterfing zu fahren“, berichtet Wagner, der bis auf Stephan Kirnberger, der privat verhindert ist, auf jene Erfolgstruppe setzen kann, die zuletzt drei Sieg in Folge einfuhr und dabei keinen einzigen Treffer kassierte. Felix Habersetzer ist zwar angeschlagen, er will aber auf die Zähne beißen. In Otterfing „müssen wir an die Schmerzgrenze gehen und 90 Minuten aufs Gaspedal treten“, so Wagner. Er erwartet von seinem Team vollen Einsatz, damit soll die Revanche für die 0:1-Heimniederlage im Hinspiel gelingen.

ASV Antdorf: Auftritt beim Tabellenvierten 

Für den ASV Antdorf steht zeitgleich ebenfalls der letzte Auftritt in der Fremde bei der DJK Waldram auf dem Programm. Für die Gastgeber, die dreimal in Folge Vizemeister wurden, lief diese Saison nicht nach Wunsch. Die hoch gehandelte DJK blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück, weil es im Herbst einen Leistungseinbruch gab. Vor der Winterpause schafften die Waldramer in sieben Spielen nur einen Sieg, wodurch sie sich aus der Spitzengruppe verabschiedeten. In der Zwischenzeit kämpften sie sich wieder nach vorn, aktuell belegt die DJK den vierten Platz. 

Für die Waldramer ist die Heimpartie gegen Antdorf etwas Besonderes: Ihr langjähriger Coach Ralf Zahn verabschiedet sich von den eigenen Fans. In der neuen Saison kommt Johann Latanskij aus Geretsried als Spielertrainer nach Waldram. Für den ASV, der das Hinspiel mit 0:5 verlor, geht darum, sich ordentlich zu präsentieren und dem einen oder anderen Spieler aus der zweiten Garnitur Einsatzzeit zu geben, da nach der Saison einige Akteure den Absteiger verlassen werden.

Roland Halmel

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