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Für den SV Polling wird’s nicht leichter

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Von: Oliver Rabuser

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Nur nicht abdrängen lassen: Philip Schöttl (l., hier im Duell mit Peißenbergs Ramon Messner) und der SV Polling sind nun gegen Pöcking gefordert.
Nur nicht abdrängen lassen: Philip Schöttl (l., hier im Duell mit Peißenbergs Ramon Messner) und der SV Polling sind nun gegen Pöcking gefordert. © Oliver Rabuser

Der SV Polling hat in der Kreisliga 2 ein schweres Programm vor sich: Nach der Auftaktniederlage geht es nun zu Hause gegen Pöcking. Und danach geht‘s nach Ohlstadt.

Polling – Der Fehlstart ist freilich kein Programmpunkt, mit dem man sich beim SV Polling so wirklich beschäftigen möchte. Er findet sich aber im Bereich des Möglichen. Am Sonntag (14 Uhr) gastiert Bezirksliga-Absteiger SC Pöcking am Jakobssee, kommende Woche geht’s zum SV Ohlstadt – beides Kandidaten für die Meisterrunde in der Kreisliga. Die ist auch beim SVP das erklärte Ziel, obgleich Hans Huber schon vorsorglich auf die Erwartungsbremse drückt: „Wenn, wird es wohl eher der dritte Platz.“

Habach, Ohlstadt, Pöcking und vielleicht noch ein Überraschungsgast, den keiner so recht auf dem Zettel hat, stehen in der Kreisliga 2 mit den Pollingern im Wettstreit. Keine leichte Aufgabe für den SVP. Erst recht nicht, wenn so luftig verteidigt wird, wie beim Saisonauftakt in Peißenberg (3:4). Huber hat sich mit seinem Trainerkollegen Michael Schöttl so seine Gedanken gemacht, wie dem Tordrang der gegnerischen Teams Einhalt zu gebieten ist. Mit dem Ergebnis, dass man das Match am Sonntag „etwas defensiver“ angehen und „möglicherweise in leicht veränderter Startaufstellung“ beginnen werde. Viele Alternativen in diesem Bereich haben die Trainer nicht. Zumal mit Philipp Schöttl bereits ein nicht als Innenverteidiger ausgebildeter Akteur im Defensivzentrum agiert.

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Darüber hinaus ist Sprechen ein weitläufiges Thema. Bei den Gästen insofern, als sie nach Meinung Hubers mit Blick auf die vorderen Plätze „ein Wörtchen mitreden“ werden. In erster Linie aber möchte der 34-Jährige verbale Umtriebe innerhalb seines Teams vernehmen. Er selbst versucht von der Torhüter-Position lautstarke Hilfestellungen zu geben. Und wird dies mutmaßlich auch noch bis zur Winterpause tun, nachdem Matthias Schuster nach seinem Achillessehnenriss in zwei Wochen gerade mal ins Lauftraining einsteigen darf. Doch sollen seine Vordermänner sich gegenseitig mit Kommandos viel stärker unterstützen. „Je mehr ich untereinander spreche, umso einfacher wird es“, betont Huber. Gerade, wenn es darum geht, die beiden für Abwehr und Mittelfeld zuständigen Ketten nah beinander zu halten. „Damit es erst gar keine großartigen Räume für Pöcking gibt.“ Die Gäste haben ihr erstes Saisonspiel mit 2:1 gegen die DJK Waldram gewonnen.

Positiv aus Sicht der Pollinger: Der Fundus an Kaderspielern vergrößert sich mit Blick auf das Wochenende. Fabian Berg, in der Testphase seltener Gast, ist wieder voll im Training, und auch Fabio Hägl hat bereits zweimal mit der Mannschaft geübt. Für beide Kicker sind zunächst Bankplätze reserviert.

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